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4K-OLED ist klasse für Kreative

Beim Display setzt Gigabyte auf ein IPS-Modell mit 1080p-Auflösung und 144 Hz oder auf ein 4K-OLED-Panel von Samsung: Das löst mit 3.840 x 2.160 Pixeln fein auf und wurde Pantone-kalibriert, das entsprechende ICC-Farbprofil ist von Haus aus gesetzt. Wir messen eine Abdeckung von 93 Prozent im Adobe-RGB- und von 99 Prozent im DCI-P3-Farbraum, das Kontrastverhältnis geht OLED-typisch gegen unendlich. Die maximale durchschnittliche Helligkeit bei weißem Desktop-Hintergrund liegt bei 402 cd/m², daher ist das Gerät auch für DisplayHDR 400 True Black zertifiziert. Leider spiegelt das Panel etwas, so dass wir damit nur drinnen oder bei wenig Sonneneinstrahlung arbeiten können.

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Im Aero 15 verbaut Gigabyte verschiedene Grafikeinheiten, wobei minimal eine Geforce RTX 2060 (Refresh) verlötet wird, da ein solches Modell die Mindestanforderung für einen Studio-Laptop darstellt. Unser Testmuster hingegen ist mit einer flotten Geforce RTX 2070 Super Max-Q ausgestattet, optional gibt es auch eine noch schnellere Geforce RTX 2080 Super Max-Q.

Die Geforce RTX 2070 Super Max-Q eignet sich einerseits für 1080p- und in vielen Titeln sogar für 4K-Gaming, andererseits unterstützen mittlerweile allerhand Anwendungen die in den Turing-Grafikeinheiten integrierte Hardware zur Beschleunigung bestimmter Workloads: Die RT-Cores übernehmen die Schnittpunktprüfung bei Raytracing und die Tensor-Cores betreiben Inferencing, also das lokale Ausführen eines bereits trainierten neuronalen Netzes.

  • Gigabyte Aero 15 Studio OLED (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Gigabyte Aero 15 Studio OLED (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  •  Gigabyte Aero 15 Studio OLED (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Gigabyte Aero 15 Studio OLED (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die RT-Cores der Geforce RTX 2070 Super beschleunigen Raytracing deutlich. (Screenshot: Golem.de)
  • Beim Aero 15 gibt es mehrere Power-Targets für CPU und Grafik ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... statt diese manuell zu setzen, übernimmt das optional die Azure-AI. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Quiet-Lüftersteuerung ist der Laptop im Leerlauf lautlos. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Treiber-Verwaltung ist ziemlich praktisch. (Screenshot: Golem.de)
  • RGB-Licht ist obligatorisch. (Screenshot: Golem.de)
Die RT-Cores der Geforce RTX 2070 Super beschleunigen Raytracing deutlich. (Screenshot: Golem.de)

Exemplarisch für Raytracing sei Blender genannt, welches auf der CPU oder auf der GPU läuft. Bei einer Geforce RTX wird der Cuda-Pfad und somit die Shader-Einheiten verwendet oder Nvidias Optix-Framework, das die RT-Cores einbindet. In der Classroom-Demo-Szene verringert sich so die Render-Zeit von 764 Sekunden (CPU) über 205 Sekunden (Cuda) auf 123 Sekunden (Optix). Der Octane-Renderer von Otoy hat einen RTX-2019-Benchmark, der bald auf Octane 2020.1 aktualisiert werden soll. Per Cuda-Pfad messen wir 173 Punkte, mit Optix steigt der Score auf 575 Punkte - bei gleicher Bildqualität. Weitere Renderer mit RT-Core-Unterstützung sind Adobes Dimension, Luxions Keyshot und Glare Technologies' Indigo.

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Für die Tensor-Cores gibt es bisher keine dedizierten Vergleichsmöglichkeiten. Sie finden in Davinci Resolve von Blackmagic eine Verwendung und beschleunigen hier das Color-Grading, eine Zoom- sowie eine Upscaling-Funktion (Superscale 2x/4x) und eine namens Speedwarp für Slow-Motion-Material. Auch in Adobes Lightroom CC Classic (Enhance Details) und in Adobes Premiere Pro (Auto Reframe) werden sie genutzt.

Betrachten wir nun die Leistung des Prozessors und sehen, ob Microsofts Azure-AI mehr als ein Marketing-Gimmick ist. Zudem ärgern wir uns über die SSD.

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 Gigabyte Aero 15 Studio im Test: OLED-Notebook mit cleverem Nutzer-SupportKünstliche Intelligenz geprüft 
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ad (Golem.de) 20. Apr 2020

Ging mir auch so!

bspline 20. Apr 2020

Welche Probleme bereitet das Aero 15 OLED heute noch unter Linux? Man findet ja alles...

Vögelchen 20. Apr 2020

QLC würde mir auch wegen der Haltbarkeit den Schweiß auf die Stirn treiben. Habe bei TLC...


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