Gigabox: Post will noch größeren Streetscooter bauen

Die Deutsche Post setzt weiter auf den Elektrolieferwagen Streetscooter und will mit dem Gigabox-Modell 240 Pakete transportieren.

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Streetscooter Gigabox
Streetscooter Gigabox (Bild: Deutsche Post DHL/ Rudolf Wichert)

Die Deutsche Post und DHL wollen laut Vorstand Tobias Meyer ihre Position beim Thema Nachhaltigkeit ausbauen und setzen dazu auf elektrische Zustellfahrzeuge. Diese kommen vor allem aus eigener Produktion.

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2020 hatte der Konzern das Aus der Streetscooter-Produktion angekündigt, später gab es eine Verlängerung bis ins Jahr 2021. Jetzt wurde die nächste Verlängerung mitgeteilt.

Nach eigenen Angaben setzt der Konzern 15.000 Elektrotransporter der Eigenmarke Streetscooter ein. Bis 2022 sollen es noch mehr werden, bis die Flotte auf etwa 21.500 Streetscooter angewachsen ist. Außerdem soll ein neues Modell dazu kommen, das bereits als Prototyp existiert.

Der Streetscooter Gigabox weist dank eines größeren Aufbaus als die bisherigen Modelle nach Angaben des Konzerns ein Ladevolumen von 12 Kubikmetern und Platz für rund 240 Pakete auf. Weitere technische Daten liegen noch nicht vor. Die Fahrzeuge sollen noch 2021 eingesetzt werden. Bis 2025 sollen 37.000 E-Fahrzeuge für den Konzern fahren, darunter auch Modelle anderer Hersteller.

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Außerdem unterhält der Konzern 8.000 E-Bikes und rund 9.000 E-Trikes. Bis 2025 sollen weitere 5.000 E-Trikes dazu kommen.

Neue Gebäude mit Solarzellen und Akkuspeichern

Bis zum Jahr 2025 will Deutsche Post DHL bis zu 280 CO2-neutrale Zustellstützpunkte (ZSP) in ganz Deutschland errichten. Von diesen Orten aus verteilen die Zustellerinnen und Zusteller Briefe und Pakete an die Haushalte in ihrem Bezirk. Diese neuen Bauten sollen mit Photovoltaik, Wärmepumpen und Fußbodenheizungen sowie Gebäudeautomationstechnik ausgerüstet werden, teilweise kommen Akkuspeicher dazu.

Elektromobilität: Theorie und Praxis zur Ladeinfrastruktur (de-Fachwissen)

So soll tagsüber gewonnener Strom gespeichert und nachts für die Fahrzeugladung verwendet werden können. Dabei sollen Alt-Akkus aus Elektrofahrzeugen genutzt werden, die für stationäre Zwecke noch eine ausreichende Speicherkapazität aufweisen.

Das neue Briefzentrum Germering bei München, das Ende 2023 den Betrieb aufnehmen und Platz für 1.300 Mitarbeiter bieten soll, wird über eine 1,5-Megawatt-Photovoltaik-Anlage, einen Akkuspeicher sowie eine Dach- und Fassadenbegrünung verfügen. Außerdem wird eine Grundwasserwärmepumpe für Kühlung und Wärme des Gebäudes verwendet. Auch das Paketzentrum Ludwigsfelde bei Berlin, das 2022 eröffnet wird, soll über eine Photovoltaikanlage verfügen.

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