Gigabitstrategie: Colt will in Berlin mehr Firmen an 100 GBit/s anschließen

Nach einem Fehlstart kommt die Gigabitstrategie des Berliner Senats in Gang. Nach DNS:NET und Telekom machte nun Colt feste Zusagen.

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Großer Bahnhof, passiert ist noch nicht so viel.
Großer Bahnhof, passiert ist noch nicht so viel. (Bild: Frederic Schweizer, (c) Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe)

Colt Technology Services unterstützt die Gigabitstrategie des Landes Berlin und will bis Ende 2025 weitere 350 Gewerbekunden an sein Glasfasernetz anschließen. Das gab der britische Netzbetreiber am 18. März 2022 bekannt. Aktuell sind rund 2.600 Firmengebäude mit Datenraten bis zu 100 GBit/s an das Netz von Colt angebunden.

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Die Deutsche Telekom erhöhte im März ihre Ausbauplanung für Berlin von einer auf zwei Millionen direkte Glasfaseranschlüsse (FTTH). Und DNS:NET will bis spätestens zum Jahr 2030 mehrere Hunderttausend Anschlusspunkte am Stadtrand von Berlin eigenwirtschaftlich mit Glasfaser (FTTB/H) versorgen, was ebenfalls im März angekündigt wurde.

Im Juni 2021 hatte der Senat noch eine Gigabitstrategie vorgestellt, die nur bereits angekündigte Pläne der Unternehmen wiederholte.

Colt sei ein Netzwerkanbieter, "mit dem die Zusammenarbeit schon in der Vergangenheit sehr gut funktioniert hat", erklärte Stephan Schwarz, Senator für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Colt stelle seine Glasfaserverbindungen auch On Demand und in Echtzeit skalierbar zur Verfügung, sagte Corinna Greis, Country Managerin Deutschland bei Colt.

Colt setzt nur auf Geschäftskunden

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In Berlin wurden zuvor von Colt seit Januar 2020 rund 500 weitere Bürogebäude und Gewerbezentren angeschlossen. Dabei verlegte das Unternehmen über 100 km zusätzliche Glasfaserkabel in Berlin.

Colt betreibt seit 1997 ein eigenes Metropolitan Area Network (MAN) in der Stadt mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 100 GBit/s. Im Zuge des Ausbaus schloss Colt unter anderem die Adlershof Science City an sein IQ Network an.

Von Berlin aus wurde ein Netzwerkring über Warschau, Krakau, Brünn, Prag und Dresden eingerichtet. Ein zweiter Ring vernetzt Klagenfurt in Österreich, Bratislava, Budapest, Bukarest, Sofia, Belgrad und Zagreb. Diese Ausbauphase mit rund 500 weiteren Bürogebäuden und Gewerbezentren wurde 2021 abgeschlossen. Der neue Ausbau im Zuge der Gigabitstrategie erfolge bedarfsorientiert, teilte das Unternehmen mit.

Colt mit Hauptsitz in London gehört mehrheitlich dem US-amerikanischen Finanzdienstleister Fidelity Investments und ist in Luxemburg registriert. Kunden sind Konzerne und mittelständische Unternehmen, private Nutzer werden nicht bedient. In Deutschland konzentriert sich Colt Technology auf die zehn größten Städte.

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Nore Ply 20. Mär 2022

Der Hinweis auf andere Länder war zielführend. Betrachten wir doch mal Japan, wo...

belugs 19. Mär 2022

Hallo, nicht vergessen - auch 100Gbit Switche sind nicht wirklich billig und ne Firewall...



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