GigabitGipfel.NRW: Nordrhein-Westfalen will irgendwie gigabit werden

Nordrhein-Westfalen will Gigabit-Netze. Doch dass dazu Glasfaser an allen Mobilfunkstationen, WLAN-Zugangspunkten, Unternehmen und Haushalten liegen müsse, sei nicht festgelegt worden, kritisiert der Buglas.

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NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart (rechts) mit Buglas-Geschäftsführer Wolfgang Heer
NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart (rechts) mit Buglas-Geschäftsführer Wolfgang Heer (Bild: Buglas)

Auf dem ersten GigabitGipfel.NRW hat Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart (FDP) mit den großen Netzbetreibern sowie den Branchenverbänden eine Zusammenarbeit zur Schaffung flächendeckender gigabitfähiger Netze bis 2025 vereinbart. Das gab das Ministerium am 3. Juli 2018 bekannt. Bis spätestens 2022 sollen alle Gewerbegebiete und Schulen angeschlossen sein.

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Die Erklärung hat flächendeckende konvergente Gigabitnetze zum Ziel, die bis 2025 errichtet werden sollen. Diese lassen sich nach Auffassung des Buglas (Bundesverband Glasfaseranschluss) aber nur auf der Grundlage von Glasfasernetzen als Basistechnologie verwirklichen. "Jede Mobilfunkstation, jeder WLAN-Zugangspunkt, jedes Unternehmen und jeder Haushalt müssen künftig direkt mit Glasfaser angebunden werden", sagte Buglas-Geschäftsführer Wolfgang Heer.

Pinkwart erklärte: "Mit öffentlichen Mitteln fördern wir den Ausbau dort, wo er wirtschaftlich nicht zu leisten ist."

Pinkwart will Bürokratie vereinfachen

Die Netzbetreiber sollen dem Wirtschaftsministerium Daten zu vorhandenen und für den eigenwirtschaftlichen Ausbau in Frage kommenden Netzen liefern. Das Land wirke auf schnellere und einheitlichere Genehmigungsverfahren für die Ausbauarbeiten sowie die Nutzung schnellerer und kostengünstigerer Verlegemethoden hin.

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Das Bundesland schaffe die finanziellen Voraussetzungen, um zusammen mit EU- und Bundesmitteln bis zu fünf Milliarden Euro für den nicht-wirtschaftlichen Ausbau der Infrastruktur bereitzustellen.

86 Prozent der Haushalte in Nordrhein-Westfalen verfügen auf der Basis verschiedener Technologien über Anschlüsse, die das Herunterladen von Daten mit mindestens 50 MBit/s ermöglichen. Sieben Prozent der Haushalte verfügen über Glasfaseranschlüsse, vor insgesamt zehn Prozent der Adressen liegt Glasfaser bereits in der Straße.

"Mit Kabel und Glasfaser können wir - wenn uns die Unitymedia-Übernahme erlaubt wird - hier den größten Teil des Gigabitausbaus stemmen. Unsere Mission für Nordrhein-Westfalen: Gigabits für 70 Prozent aller Menschen. Bis 2022 ", betonte Vodafone-Vorstandschef Hannes Ametsreiter.

"Unitymedia baut die Datenautobahnen für Nordrhein-Westfalens digitale Zukunft und wird über 6,8 Millionen Haushalte mit Gigabit versorgen. Bochum surft bereits mit Gigabit-Tempo. Köln und Düsseldorf folgen bald. Parallel kümmern wir uns um die Schulen; 180 allein in Düsseldorf", sagte Unitymedia-Chef Lutz Schüler.

VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner (Verband der Anbieter von Telekommunitations- und Mehrwertdie) betonte, die Maßnahmen der Landesregierung seien klar und hilfreich. "Dazu gehören: Transparenz als Planungsvoraussetzung, Priorisierung besonders wichtiger Ziele und Einbindung in einen Plan zur Flächendeckung, Abbau von Bürokratie, Vorrang für eigenwirtschaftlichen Ausbau und Voucher, die hier statt komplexer Förderung hilfreich sein können."

Wichtig sei zudem, dass nach den Worten von Pinkwart Gigabit-Netze auch in Zukunft nicht gefördert überbaut werden dürfen und der Wettbewerb in Festnetz und Mobilfunk aufrechterhalten bleiben müsse, sagte Grützner.

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