Gigabit: Vodafone will Netz in Niedersachsen stark ausbauen

Vodafone will "Niedersachsen zum Gigabit-Land" machen. Es sollen 180 Millionen Euro ausgegeben werden.

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Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) im Videochat mit dem Vodafone-Chef
Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) im Videochat mit dem Vodafone-Chef (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone will in Niedersachsen den Netzausbau beschleunigen. Das gab der britische Konzern am 6. September 2018 bekannt. Landeschef Hannes Ametsreiter sagte: "Wir planen derzeit mit mindestens 180 Millionen Euro im Flächenland Niedersachsen. Das betrifft neben den Privathaushalten auch Schulen und Gewerbegebiete sowie eine deutliche Verbesserung des Mobilfunknetzes." Hierbei ziele der Netzbetreiber auch auf die bessere Versorgung von Autobahnen und ICE-Strecken ab. Vodafone mache "Niedersachsen zum Gigabit-Land".

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So sollen in Niedersachsen bis zum Jahr 2025 für alle Haushalte Gigabit-Anschlüsse verfügbar sein. Dazu werde Vodafone mit dem weiteren Ausbau der Glasfasernetze und dem neuen Übertragungsstandard Docsis 3.1 einen "ganz erheblichen Anteil leisten". Mit seinem HFC-Netz (Hybrid Fiber Coax) erreicht Vodafone heute 2,5 Millionen Haushalte in Niedersachsen. Die Umstellung der Netze auf den neuen Gigabit-Standard ist bereits angelaufen und werde bis zum Ende des Jahres 2022 abgeschlossen sein.

Die große Koalition strebt eine "flächendeckende digitale Infrastruktur von Weltklasse" mit Gigabit-Netzen bis 2025 an. Bisher hieß es: Vodafone will bis 2021 sein gesamtes TV-Kabelnetz mit Docsis 3.1 auf bis zu 1 GBit/s aufgerüstet haben, nun erhält das Gigabit-Land Niedersachsen den neuen Kabelnetzstandard erst bis Ende 2022.

Funklöcher schließen, 5G einführen

Die Digitalpartnerschaft sieht zudem vor, dass Vodafone Standort-, Technik- und Ausbauplanungsdaten detailliert an das landeseigene Breitband-Kompetenzzentrum übermittelt, um dort unter Einbeziehung der anderen Mobilfunkbetreiber Funklöcher genau zu ermitteln und eine Lösung zu finden. Vodafone werde in Niedersachsen bis 2020 rund 700 Mobilfunk-Standorte neu errichten oder um LTE erweitern. Im Bereich von Autobahnen werde Vodafone im Bedarfsfall mobile Basisstationen einsetzen, um Versorgungslücken temporär zu schließen, bis eine dauerhafte Lösung gefunden sei.

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Niedersachsen und Vodafone haben eine Reihe weiterer Verabredungen getroffen. Diese reichen über den Einsatz moderner Tiefbau-Technologien wie das Nano-Trenching bis hin zu Pilotvorhaben beim kommenden Mobilfunkstandard 5G. Die mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geschlossene Allianz soll hinsichtlich ihrer Fortschritte regelmäßig überprüft werden. Nachtrag vom 6. September 2018, 19:16 Uhr

Ein Vodafone-Sprecher sagte Golem.de, dass dem Unternehmen ein Fehler unterlaufen sei. Der Kabelnetzausbau mit Docsis 3.1 bleibe bis 2021 angesetzt, und werde nicht auf Ende 2022 verlegt.

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