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Vodafone ist erschrocken

Auch Vodafone fordert Änderungen bei den Bedingungen für die Versteigerung der 5G-Frequenzen. "Das Papier braucht eine Reparatur", sagte Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter. "Einige Formulierungen, die man heute findet, erschrecken uns." Immerhin werde ein Viertel der zu vergebenen Frequenzen für lokale und regionale Anwendungen reserviert und nicht versteigert. Die Bedingungen dafür seien nicht ausreichend ausformuliert.

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"Wenn das regionale Spektrum eine Hintertür wird für einen vierten Netzbetreiber, der kaum investieren muss, dann wäre das eine Fehlentwicklung, weil es die Investitionen der anderen komplett entwertet", sagte Ametsreiter. Auflagen seien nur dann zu akzeptieren, wenn man Investitionssicherheit habe. "Wenn man die nicht hat, dann kann man nicht auch noch eine erhöhte Auflage akzeptieren."

Telefónica: 5G flächendeckend ist unbezahlbar

Für eine Versorgung der Bevölkerung mit einer Datenübertragungsrate von 300 MBit/s seien mit dem derzeit verfügbaren Umfang an Flächenspektrum über 200.000 Mobilfunkstandorte in Deutschland erforderlich. Das wendet der Netzbetreiber Telefónica in einem Positionspapier an die Beiratsmitglieder der Bundesnetzagentur ein. Auch die Telefónica will keine MVNO im 5G-Netz, keinen vierten Netzbetreiber und möglichst wenig Auflagen für den Ausbau.

United Internet und Freenet wollen sich reinzwängen

United-Internet-Chef Ralph Dommermuth sagte: "5G kann für Deutschland die Grundlage für Arbeit und Sicherheit in diesem Jahrhundert werden, wenn wir es richtig machen." Damit meint er: Wir wollen Zugang zu den neuen 5G-Netzen, um weiter als reine Vermarkter, die selbst fast nicht ausbauen, hohe Gewinne zu erwirtschaften.

Klappt das nicht, hat Dommermuth einen Plan B: Als ein vierter Wettbewerber zu den drei Betreibern will man in der Aufbauphase die Netze der anderen Anbieter mit National Roaming nutzen können, auch wenn diese das nicht zulassen wollen.

Auch Freenet kritisiert den Konsultationsentwurf zu den Vergabebedingungen für die 5G-Frequenzauktion der Bundesnetzagentur. Der MVNO erklärte, es könne nicht sein, dass "ein Netzbetreiber Fortschritt und Wettbewerb in der Hoffnung lahmlegt, dass alternative Anbieter durch Blockade eingeschüchtert werden." Die Behörde will die Netzbetreiber nicht verpflichten, ihre Netze für MVNOs zu öffnen. Ein eigenes 5G-Netz will Freenet nicht bauen.

Die Mobilfunkausrüster wie Huawei, Ericsson und Nokia haben natürlich das Interesse, möglichst viel 5G-Ausrüstung zu verkaufen und dennoch ein möglich gutes Verhältnis zu den Netzbetreibern - ihren Kunden - zu pflegen. Aussagen, was ein leistungsfähiges 5G-Netz für Deutschland kosten würde, sind aus dieser Richtung darum nicht zu bekommen, obwohl die drei Konzerne dies am genauesten wissen. Von diesen Kräften ist noch am ehesten ein Handeln im Interesse des Netzausbaus zu erwarten.

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 Gigabit: 5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbeiAutomobilkonzerne wollen alles für lau 
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Snooozel 30. Okt 2018

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serra.avatar 26. Okt 2018

Es gibt nur eine Wahrheit! Und viele Fehlinterpretationen. Grauzonen gibt es bei der...

Mutter Natur 24. Okt 2018

Denkt eigentlich irgend jemand mal an Mutter Natur, in die mit unglaublichen Frequenzen...

nille02 24. Okt 2018

Das ist ganz schön Naiv. Die Betreiber werden sicherlich nicht von den Volumen oder...

mucpower 19. Okt 2018

die Netzbetreiber zu verpflichten, ihre Netze anderen Anbietern zur Verfügung zu...


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