Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla-Schriftzug
Tesla-Schriftzug (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Welches Unternehmen gibt schon gerne staatliche Förderungen in Milliardenhöhe auf? Tesla hatte Ende der Woche auf die Förderung für den Bau seiner Akkufabrik nach eigenen Angaben verzichtet. Untypisch für das Unternehmen, das ansonsten Wirtschaftsförderungen weltweit gerne annimmt.

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In Deutschland baut Tesla im brandenburgischen Grünheide die Gigafactory Berlin. Das ist einerseits eine Autofabrik, die bis zu 500.000 Fahrzeuge im Jahr produzieren soll. Andererseits ist eine Fabrik für Akkuzellen geplant, die im Rahmen des EU-Programms für wichtige Projekte von gemeinsamem europäischen Interesse (IPCEI) gefördert werden sollte.

Nach einem Bericht der Financial Times (Paywall) ist die Förderungszusage jedoch an Konditionen gebunden, die Tesla aufgrund der Zeitverzögerung beim Bau in Grünheide nun nicht mehr annehmen will. Die Förderberechtigung ist an die Voraussetzung geknüpft, nach der die unterstützte Technik erstmals in dem jeweiligen Werk eingesetzt werden muss. Eine Massenproduktion an anderer Stelle darf noch nicht stattfinden, heißt es in dem Bericht.

Tesla scheint aber nicht warten zu wollen, eine neue Akkutechnik in Grünheide einzusetzen, sondern will diese schon vorher nutzen - in anderen Werken. Damit fällt die Fördermöglichkeit weg.

Der Autor meint dazu:

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Es ist positiv zu bewerten, dass Tesla die Förderung ablehnt, weil dadurch die wirtschaftliche Entwicklung gebremst würde. So kann das Geld, das letztlich aus Steuermitteln stammt, an anderen Stellen sinnvoll eingesetzt werden. Den Umweltschützern in Grünheide die Schuld zuzuweisen, ist allerdings zu kurz gedacht. Schließlich hat Tesla die Pläne nach Einreichung abermals verändert, was eine erneute öffentliche Auslegung zur Folge hatte. Dass diese dann wiederholt werden musste, ist eher als ein Behördenversagen zu werten.

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13ones 29. Nov 2021

Dann geh mal auf die Nissan Seite da geht der ab 42050 los! Man verdreh nicht die...

xSureface 29. Nov 2021

Der BER ist nicht an der Genehmigung gescheitert, sondern am Missmanagement. Bei Tesla...

xSureface 29. Nov 2021

Weil du dafür schon was in der Schublade haben müsstest. Du kannst zwar viel Versprechen...

x2k 29. Nov 2021

Tja wenn die gier nach fördergeldern den pseudo Umweltgedanken aussticht... Eiene...



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