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Giants Software: Ländliche Mods auf Playstation und Xbox

Auf Konsolen gibt es keine Mods? Stimmt nicht ganz: Das Studio hinter dem Landwirtschafts-Simulator hat zusammen mit Sony und Microsoft ein ganzes Ökosystem für Erweiterungen geschaffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Yann Le Tensorer, COO von Giants Software, auf der Entwicklerkonferenz Devcom 2018
Yann Le Tensorer, COO von Giants Software, auf der Entwicklerkonferenz Devcom 2018 (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Bei Mods denken viele Spieler an Erweiterungen für Rollenspiele oder Shooter. Tatsächlich ist aber im deutschsprachigen Raum nicht nur, aber vor allem die Community rund um den Landwirtschafts-Simulator höchst aktiv, wenn es um Mods für Konsolen geht. Auf Basis der PC-Version programmieren Spieler schon lange eigene Fahrzeuge oder sonstige Zusatzinhalte. Auf Playstation 4 und Xbox One ist das aber seit wenigen Jahren ebenfalls möglich. Das hat Yann Le Tensorer, der COO von Giants Software, auf der Entwicklerkonferenz Devcom 2018 in Köln erzählt.

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Nach Angaben von Le Tensorer haben Spieler auf Konsole allein für den Landwirtschafts-Simulator 17 bislang rund 320 Millionen Mods heruntergeladen. Das Studio fördert die Szene aktiv: Die Firma hat ein Buch namens Farming Simulator Modding for Dummies veröffentlicht, im Netz ist eine umfangreiche kostenlose Dokumentation zu finden. Dazu kommen Fantreffen und Wettbewerbe, bei denen die besten Mods gekürt werden - zuletzt hat eine Erweiterung gewonnen, die dem Spiel ein komplettes Wettersystem hinzugefügt hat.

Besonders aufwendige Mods werden als kostenpflichtige Erweiterung vertrieben, bei der die Autoren 70 Prozent der Erlöse erhalten - der Rest geht an Giants Software. Nebenbei: Laut Le Tensorer bestehen inzwischen rund 20 Prozent der Belegschaft des Schweizer Unternehmens aus ehemaligen Mod-Entwicklern.

Damit die Mods auch auf Konsole erscheinen können, gibt es ein paar technische Einschränkungen, die Giants Software zusammen mit Sony und Microsoft erstellt hat. So dürften die Erweiterungen weder eigenen Quellcode noch neue Skripte oder Shader enthalten. Giants versuche das laut Le Tensorer so gut es gehe dadurch zu kompensieren, dass das Programm von Haus aus eine möglichst große und gut gepflegte Bibliothek enthalte.

Weitere Einschränkungen: Die auf Servern von Giants gehosteten Mods dürften nur Texturen in bestimmten Dateiformaten enthalten, und sie dürfen die Hardware - also die Playstation 4 und die Xbox One - nicht überfordern. Dazu kommen weitere Vorgaben, etwa dass keine Rechte Dritter verletzt werden und dass die Inhalte weder Werbung noch Pornografie oder Ähnliches enthalten.

Wenn die Autoren von Mods wollen, dass ihre Werke auch für die Konsolenversion des Landwirtschafts-Simulators verfügbar sind, müssen sie ihre Erweiterung über ein Webportal hochladen. Das Studio prüft dann, ob die Vorgaben eingehalten werden und gibt entsprechende Rückmeldungen, falls es Probleme gibt. Das Team helfe aber auch bei kleineren Problemen - so lege man etwa viel Wert darauf, dass die Mods sehr sauber programmiert sind und eher kleine Texturen zum Einsatz kommen, weil die Speicherverwaltung der Konsolen damit besser klarkommt.



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elgooG 21. Aug 2018

Eben das wird wohl gemeint sein. Es geht ja auch darum, dass die Programme auf jeder...


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