Abo
  • IT-Karriere:

Ghostery Rewards: Werbeblocker Ghostery liefert Werbung aus

Eigentlich soll die Browsererweiterung Ghostery unerwünschte Werbung blockieren. Doch nach der Übernahme des Programms durch den Browser Cliqz gibt es nun zielgerichtete Werbung - angeblich ohne Tracking.

Artikel veröffentlicht am ,
Geist (Symbolbild)
Geist (Symbolbild) (Bild: Dominic Alves/CC-BY 2.0)

Der Werbe- und Trackingblocker Ghostery ist um eine Funktion für zielgerichtete Werbung erweitert worden. Mit dem optionalen Feature Ghostery Rewards sollen die Nutzer personalisierte Anzeigen erhalten, ohne dass das Surfverhalten dazu an einen Server übermittelt werden muss. Nach Angaben des Browseranbieters Cliqz, der Ghostery im vergangenen Jahr übernommen hatte, werden die Werbeanzeigen in der lokalen Ghostery-Erweiterung vorgeladen, wo sie zunächst im Hintergrund blieben. Ein Angebot werde erst dann aktiviert, wenn beispielsweise bestimmte Begriffe in eine Suchmaschine eingegeben oder bestimmte Webseiten aufgerufen würden.

Stellenmarkt
  1. Schneider Intercom GmbH, München
  2. PENTASYS AG, Frankfurt am Main, München, Stuttgart

Auf diese Weise könne verhindert werden, dass Ghostery oder Cliqz Nutzerprofile erstellten. Das gelte auch für das Schwesterunternehmen Myoffrz, das die Funktion Ghostery Rewards beliefere.

Die Funktion wird seit der Ghostery-Version 8.2 ausgeliefert und ist standardmäßig aktiviert. Sie lässt sich aber nachträglich in den Einstellungen unter "Opt-in" wieder deaktivieren. Derzeit wird die Funktion nur bei deutschen Nutzern installiert. Künftig sollen es auch Nutzer in den USA und weltweit erhalten.

  • Die Funktion Ghostery Rewards lässt sich in den Einstellungen deaktivieren. (Screenshot: Golem.de)
Die Funktion Ghostery Rewards lässt sich in den Einstellungen deaktivieren. (Screenshot: Golem.de)

Hinter dem 2008 gestarteten Add-on stecken nicht mehr seine Entwickler, sondern seit 2010 die US-Firma Ghostery, Inc., ehemals Evidon, ehemals Better Advertising. Sie entwickelt Software für Werbenetzwerke, Verlage und andere Unternehmen - also jene, die eigentlich möglichst viel über die Nutzer von Webseiten wissen wollen. 2013 berichteten erst Chip und später auch Technology Review, Ghostery reiche Nutzerdaten an die Werbewirtschaft weiter. Das Unternehmen stritt das nicht ab, betonte aber, es seien keine Daten darunter, die für zielgerichtete Werbung oder zur Identifikation einzelner Nutzer verwendet werden könnten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 94,90€ + Versand mit Gutschein QVO20
  2. für 229,99€ vorbestellbar

sb001ns@gmx.de 02. Okt 2018

hautpsache kompliziert.... heute gestestet (allerdings Mac OS X): Disconnect Premium (das...

redbullface 19. Jul 2018

Hätte ich natürlich wissen müssen. Hätte hätte, Fahrradkette. Naja, jetzt weiß ich es...

FreiGeistler 13. Jul 2018

Und der DSGVO widersprechend.

FreiGeistler 12. Jul 2018

Habe gehört, bei Golem Pur sind ioam und konsorten noch dabei?

toni84 12. Jul 2018

Ah, Ghostery ist tot ? Gut zu wissen ;-)


Folgen Sie uns
       


Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht

Ein 3D-Drucker für die Industrie: Das Fraunhofer IWU stellte auf der Hannover Messe 2019 einen 3D-Drucker vor, der deutlich schneller ist als herkömmliche Geräte dieser Art.

Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht Video aufrufen
TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

    •  /