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Ghost Shark: Australien zeigt Prototyp einer riesigen Unterwasserdrohne

Die Royal Australian Navy hat zusammen mit Anduril Ghost Shark vorgestellt, eine U-Boot-Drohne , die Aufklärungs-, Überwachungs- und Erkundungsmissionen durchführen soll.
/ Andreas Donath
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Ghost Shark (XL-AUV) (Bild: Royal Australian Navy)
Ghost Shark (XL-AUV) Bild: Royal Australian Navy

Das Rüstungsunternehmen Anduril hat den Prototyp seines autonomen Unterwasserfahrzeugs Ghost Shark (XL-AUV) vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) . Ghost Shark ist ein gemeinsames Projekt von Anduril, der Royal Australian Navy (RAN), dem Advanced Strategic Capabilities Accelerator (ASCA) sowie der Defense Science and Technology Group (DSTG) und soll Australiens Unterwasserverteidigungsstrategie verbessern.

Die Vorstellung des Prototyps, die früher als geplant und laut Hersteller innerhalb des geplanten Budgets erfolgte, ist ein wichtiger Punkt im Rahmen eines 140-Millionen australische Dollar umfassenden Vertrags. Ghost Shark soll etwa 30 Meter lang sein. Weitere technische Daten wurden nicht genannt.

Im Rahmen der Vereinbarung hat Anduril die Aufgabe, innerhalb von drei Jahren drei Prototypen zu präsentieren. Das Unternehmen setzte nach eigenen Angaben Techniken wie 3D-Druck ein, um den Prototypen schnell fertigzustellen. Man beabsichtigt, die Serienproduktion des Ghost Shark in Australien aufzunehmen und will die Technik in Zukunft auch exportieren.

Modulares und vielseitiges Design

Eines der wichtigsten Merkmale des Ghost Shark ist sein modulares Design, das es ihm ermöglicht, sich an die verschiedenen Missionsanforderungen anzupassen. Während Aufklärungs-, Überwachungs- und Erkundungsmissionen (ISR) am plausibelsten erscheinen, gibt es laut der Fachpublikation Janes(öffnet im neuen Fenster) auch Hinweise auf mögliche Angriffsfähigkeiten und Aufgaben in der U-Boot- bzw. Anti-Oberflächen-Bekämpfung.

Es wird seitens The War Zone(öffnet im neuen Fenster) erwartet, dass die offene Architektur und die Modularität des Ghost Shark eine breite Palette von Sensoren und möglicherweise sogar Munition aufnehmen können.

KI-gesteuerte Autonomie

Ein wichtiger Aspekt der Ghost-Shark-Konstruktion ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz, um einen autonomen Betrieb bei Unterwassereinsätzen mit langer Einsatzdauer zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig in gefährlichen Umgebungen, in denen die Konnektivität eingeschränkt sein kann.


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