Ghost Robotics: Roboterhunde zur Unterstützung der Truppen im Gazastreifen

Die halbautonomen Roboterhunde Vision-60 von Ghost Robotics sind von Brothers in Arms, einer Reservistenorganisation der IDF, gespendet worden. Sie kosten pro Stück 130.000 US-Dollar, wie die israelische Website Global berichtete(öffnet im neuen Fenster) . Die Roboterhunde sollen Informationen sammeln und militärische Operationen unterstützen. Die Modelle können auch bewaffnet werden.
Die von der US-Robotikfirma gebauten vierbeinigen Roboter verfügen über eine Reihe von Sensoren, die eine 360-Grad-Sicht ermöglichen, auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Sie können Umgebungen in 3D kartieren und sollen dem Bericht zufolge helfen, Sprengstoff und andere Bedrohungen zu lokalisieren.
Im Jahr 2021 stellte Ghost Robotics einen Prototyp vor, der mit einem Scharfschützengewehr bewaffnet war , was bei anderen Robotikunternehmen wie Boston Dynamics ethische Bedenken hervorrief. Die von den IDF erworbenen Modelle würden nicht bewaffnet, heißt es in dem Bericht. Das Waffensystem wurde allerdings nicht von Ghost Robotics hinzugefügt, sondern von Sworddefense.(öffnet im neuen Fenster) , die auch eine Wärmebildkamera einbauten. So soll das System Ziele auf bis zu 1.200 Metern bekämpfen können.
Die Maschinen von Ghost Robotics sollen auch schwieriges Terrain durchqueren können. Sie können auf Schutthaufen klettern, durch tiefes Wasser waten und sich selbst wieder aufrichten, wenn sie umgefallen sind. Ihre Kartierungsfunktionen erleichtern das Auffinden von Tunneln und anderen unterirdischen Infrastrukturen.
Die Akkulaufzeit wird vom Hersteller mit bis zu drei Stunden angegeben. Die Roboter sind nur teilautonom - sie müssen von einem Operator gesteuert werden.



