Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Ghost Recon: Großes Update macht Wildlands moderner

Fast zehn Jahre nach dem Release erhält Ghost Recon Wildlands ein Update mit neuen Inhalten und technischen Modernisierungen.
/ Peter Steinlechner
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Artwork von Ghost Recon Wildlands (Bild: Ubisoft)
Artwork von Ghost Recon Wildlands Bild: Ubisoft

Fast zehn Jahre nach der Veröffentlichung erhält Ghost Recon Wildlands noch einmal ein umfangreiches Update. Ubisoft(öffnet im neuen Fenster) spendiert dem Open-World-Taktikspiel nicht nur technische Verbesserungen für aktuelle Hardware, sondern erweitert auch das Gameplay.

Das ab sofort kostenlos verfügbare Paket mit dem Namen Last Rights richtet sich vor allem an Fans, die sich ein noch realistischeres und individuelleres Spielerlebnis wünschen.

Ghost Recon Wildlands erschien im März 2017 für Windows-PC, Playstation 4 und Xbox One. Das Spiel versetzte Spieler in eine riesige offene Spielwelt in Bolivien, in der sie allein oder im Koop gegen ein mächtiges Drogenkartell vorgingen.

Gelobt wurden damals die enorme spielerische Freiheit und der Koop-Modus, während sich Ubisoft Kritik für die teilweise repetitive Missionsstruktur gefallen lassen musste. Trotzdem entwickelte sich Wildlands zu einem der erfolgreichsten Serienteile und zählt laut Ubisoft bis heute zu den beliebtesten Spielen der Reihe.

Technisch erhält Wildlands nun eine Frischzellenkur für aktuelle Hardware. Auf Playstation 5 sowie Xbox Series X/S unterstützt das Spiel künftig eine Auflösung bis 4K bei 60 Bildern pro Sekunde.

Volle Kontrolle über das Wetter

Auf allen Plattformen lassen sich Darstellungshilfen abschalten, darunter Leuchteffekte auf hervorgehobenen Objekten wie Waffenkisten, die Flugbahnvorschau von Wurfobjekten und zugehörige Hinweistöne. Spieler können außerdem Uhrzeit und Wetter frei festlegen, um Missionen dauerhaft bei Nacht oder Regen zu absolvieren.

Zahlreiche Gameplay-Funktionen, die bislang ausschließlich dem anspruchsvollen Ghost Mode vorbehalten waren, stehen künftig in allen PvE-Modi zur Verfügung. Die Spieler können authentisches Nachladen aktivieren, sich auf nur eine Primärwaffe beschränken oder Friendly Fire einschalten. Dadurch soll sich Wildlands realistischer und taktischer spielen lassen.

Ghost Recon Wildlands – Fazit
Ghost Recon Wildlands – Fazit (02:01)

Gleichzeitig wird das Schwierigkeitsmodell flexibler. Die bisherigen Schwierigkeitsstufen dienen nur noch als Voreinstellungen, anschließend lassen sich zahlreiche Parameter individuell anpassen. So können Spieler den Schaden oder die Wahrnehmung der Gegner verändern, ohne sämtliche anderen Werte ebenfalls anzupassen.

Mit Last Rights erhält Wildlands außerdem neue Inhalte. Eine Storymission führt in den Kampf gegen die geheimnisvolle Gegenspielerin La Jorona, deren Rachefeldzug die Spieler in besonders gefährliche Regionen Boliviens verschlägt. Schlechte Sicht und schwieriges Gelände sollen eine sehr düstere und spannende Atmosphäre ermöglichen.

Außerdem kehrt die bei Fans beliebte Predator-Mission zurück, die vor einigen Jahren aus lizenzrechtlichen Gründen entfernt worden war. Ubisoft schaltet zudem Hunderte kosmetische Gegenstände frei, darunter bislang nicht mehr erhältliche Belohnungen, unveröffentlichte Tarnmuster sowie ehemalige Inhalte des Mercenaries-Modus.


Relevante Themen