Ghost Recon Breakpoint: Ubisoft will mehr Inhaltserweiterungen

Ähnlich wie Epic Games bei Fortnite will auch Ubisoft bei neuen Spielen wie Ghost Recon Breakpoint regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen. Das Geld dafür ist da, wie neue Geschäftszahlen zeigen.

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Artwork von Ghost Recon Breakpoint
Artwork von Ghost Recon Breakpoint (Bild: Ubisoft)

Ubisoft hat bei der Bekanntgabe von Geschäftszahlen über seine Pläne für die kommenden Monate gesprochen. Dabei hat Firmenchef Yves Guillemot mit Verweis auf Fortnite, für das es fast im Wochenrhythmus neue Inhalte gibt, gesagt, dass auch die Entwicklerstudios von Ubisoft so organisiert würden, dass sie wesentlich häufiger als bislang Erweiterungen veröffentlichen können.

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Konkret genannt hat Guillemot das schon erhältliche Rainbow Six Siege sowie das für Oktober 2019 geplante Ghost Recon Breakpoint. Der Ubisoft-Chef hofft, durch noch regelmäßigere Updates die Spieler enger an die Games zu binden und so mehr zusätzliche Extras verkaufen zu können.

Bei gleicher Gelegenheit hat Ubisoft auch gesagt, dass bis Ende März 2020 - dann läuft das Geschäftsjahr ab - noch vier AAA-Spiele erscheinen sollen. Das eine ist Ghost Recon Breakpoint, über die anderen liegen noch keine Informationen vor. Schon länger steht fest, dass es bis dahin kein Assassin's Creed geben wird.

Spekulationen gibt es über ein neues Watch Dogs sowie über eine Fortsetzung von Splinter Cell, offizielle Ankündigungen dürfen spätestens Anfang Juni 2019 auf der E3 erfolgen. Das in einem Segelschiffszenario angesiedelte Skull & Bones ist auf das nächste Geschäftsjahr verschoben, wird also frühestens ab April 2020 auf den Markt kommen - vermutlich deutlich später. Zum Weltraumspiel Beyond Good and Evil 2 hat sich Ubisoft nicht geäußert.

Mit dem am 31. März 2019 beendeten Geschäftsjahr kann Ubisoft zufrieden sein. Der Umsatz ist um 17 Prozent auf 2,03 Milliarden Euro gestiegen, der Gewinn sogar um 49 Prozent auf 446 Millionen Euro. Für das jetzt laufende Geschäftsjahr erwartet Ubisoft einen Umsatz von 2,19 Milliarden Euro und einen Gewinn von rund 480 Millionen Euro.

Rund 36 Prozent der Umsätze wurden auf Playstation 4 erzielt, rund 27 Prozent auf Windows-PC und rund 20 Prozent auf der Xbox One. Rund 8 Prozent haben Mobile Games beigetragen und rund 6 Prozent die Spiele für die Nintendo Switch.

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