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Verfügbarkeit und Fazit

Auch wenn der Spieler ständig neue Ausrüstungsgegenstände erhält: In Breakpoint gibt es einen riesigen Itemshop, in dem man zusätzliche Extras erstehen kann - und zwar nur gegen Euro. Dafür gibt es sofortigen Zugriff auf Waffen und Upgrades, Vehikel und sonstige Ausrüstung sowie auf die Ingame-Währung Skell Credits. Spieler können sich für echtes Geld also deutlich spürbare Vorteile kaufen. Ubisoft verschleiert das nicht, die Mikrotransaktion sind gut sichtbar, werden im Spiel aber nicht allzu auffällig beworben.

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Ubisoft will in den kommenden Monaten weitere Inhalte veröffentlichen. Unter anderem soll es computergesteuerte Begleiter geben - anders als in Wildlands fehlen diese in Breakpoint zum Start. Außerdem sind laut der offiziellen Roadmap weitere Klassen, Raids, Fraktionsmissionen und mehr geplant. Die Inhalte sollen kostenlos erhältlich sein, Besitzer des kostenpflichtigen und bei Sondereditionen mitgelieferten Year 1 Pass bekommen einige Extras aber ein paar Tage früher.

Ghost Recon Breakpoint ist für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 verfügbar, die Standardversion kostet rund 60 Euro. Größere inhaltliche Bugs - abgesehen von der allgemein schwachen Gegner-KI - sind uns nicht aufgefallen, aber es gibt immer wieder mehr oder weniger auffällige Grafikfehler, etwa sehr spät nachladende Texturen (Systemanforderungen der PC-Version). Das Spiel muss dauerhaft eine Verbindung zu den Servern von Ubisoft haben.

Das Programm ist vollständig lokalisiert, die gelungene deutsche Sprachausgabe muss man separat herunterladen (rund 1,1 GByte). Die USK hat eine Altersfreigabe ab 18 Jahren erteilt.

Fazit

Es ist nicht einfach, bei Ghost Recon Breakpoint ein allgemein gültiges Fazit zu ziehen. Ubisoft hat so ziemlich jedes irgendwie passende Element aus dem großen Actionspielebaukasten eingebaut, um nur ja keine der vielen Fangruppen zu verlieren. Die Qualität von Einzelspielerkampagne und Story, von offener Welt und den Rollenspielelementen, von Loot-Shooter und Player-versus-Player-Modus ist ziemlich unterschiedlich.

  • Drohnen haben uns entdeckt - das bedeutet: Gleich wird es ungemütlich und wir hauen lieber ab! (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Walker ist der Anführer der Wolves und unser Hauptgegner in der Kampagne. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Das Scharfschützengewehr ist sehr, sehr mächtig in Breakpoint. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Zum Spielstart basteln wir uns einen männlichen oder weiblichen Protagonisten. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mit unserer eigenen Drohne kundschaften wir eine feindliche Stellung aus. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Talentbaum schalten wir nach uns nach Spezialfähigkeiten frei. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Das Biwak ist eine Art stationäre Heil- und Ausrüstungszentrum - leider können wir es nur an speziellen Stellen aufschlagen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Handlung wird mit vielen Zwischensequenzen erzählt. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Itemshop gibt es viele Extras, die Spieler das Fortkommen erleichtern. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Für die Extras im Itemshop kann man viel Geld ausgeben. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Weltkarte zoomt schlecht und ist auch sonst ziemlich unübersichtlich. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Gelegentlich können wir in Dialogen aus mehreren Antworten wählen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
Die Weltkarte zoomt schlecht und ist auch sonst ziemlich unübersichtlich. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Die Handlung rund um den Kampf zwischen uns und Bösewicht Walker finden wir gut inszeniert, die meisten Aufträge gelungen. Vor allem aber macht es Spaß, sich vor dem Kampf für seinen Weg zu entscheiden, und sich etwa mit dem Scharfschützengewehr von einem Hügel oder mit dem Kampfmesser im Rücken der Feinde durchzusetzen. Grafik und Animationen sowie das erweiterte Bewegungssystem gefallen uns ebenfalls.

Den neuen Schauplatz finden wir weniger interessant als das Bolivien im Vorgänger Wildlands, wo fast überall die Macht der Kartelle zu spüren war. Die Insel Auroa wirkt viel beliebiger, viele Gebiete sind zu leer. Schade finden wir auch, dass die Survival- und Soldatenelemente längst nicht so wichtig sind wie von Ubisoft im Vorfeld dargestellt. Das Einbuddeln im Boden etwa wirkt spannend, ist aber überflüssig. Drohnen und die alberne Verkleidung der Wolves empfinden wir als Stimmungskiller.

Die Kämpfe gegen feindliche Soldaten sind meist heftig und befriedigend - anders als die oft überlangen, aber taktisch wenig fordernden Gefechte mit den Standarddrohnen. Das Ausrüstungssystem sowie überhaupt die Menüs wirken überladen. Wir können uns nicht erinnern, wann wir uns zuletzt in einem Spiel so ungern mit der Karte, der Ausrüstung und dem Einsatzjournal beschäftigt haben. Und den Itemshop würden wir am liebsten sofort schließen - uns stört er, auch wenn man ihn letztlich ignorieren kann.

Weil Breakpoint so viel bietet, könnten wir hier noch lange weitermachen, im Guten wie im Schlechten. Wer für sein Geld möglich viel Masse möchte, macht mit dem Kauf allerdings alles richtig. Für das nächste Ghost Recon wünschen wir uns dennoch eine Reduktion auf wesentliche Elemente, die dafür hoffentlich besser ausgeführt sind.

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 Nicht realistischer als Wildlands
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Lanski 08. Okt 2019

Hm dann hab ich wohl aufgehört Division zu spielen bevor bestimmte Mechaniken rein...

Lanski 07. Okt 2019

Leider ... sind diesmal auch diverse Tarnfarben und andere Items NUR über den Shop...

Lanski 07. Okt 2019

Du kannst so alarme schneller beenden? Interessanterweise wissen die bei mir immer wo...

Lanski 07. Okt 2019

Leider +1 Ich habs gekauft ... es is nix ganzes und nix halbes. Abseits von den bereits...


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