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Ghost of Tsushima im Test: Die traumhaften Abenteuer des Samurai Jin

Viel Assassin's Creed und etwas Gothic: Ghost of Tsushima ist das letzte Sony-Exklusivspiel für die PS4 und ein surreal schönes Abenteuer.

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Hauptfigur Jin in Ghost of Tsushima
Hauptfigur Jin in Ghost of Tsushima (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)

Ghost of Tsushima, Assassin's Creed Valhalla und weitere kommende Spiele und Hardware: Darum geht es in einem Chat mit Redakteur Peter Steinlechner, der Leserfragen rund um Gaming beantwortet.

Inhalt:
  1. Ghost of Tsushima im Test: Die traumhaften Abenteuer des Samurai Jin
  2. Missionen und Kampfsystem
  3. Ghost of Tsushima: Verfügbarkeit und Fazit

Was für ein Kerl! Der Mongolenanführer Khotun Khan kann kämpfen wie niemand sonst, zudem ist er gebildet und überhaupt: In den Zwischensequenzen von Ghost of Tsushima wirkt er auffallend sympathisch - so auf die bärige Art. Leider kennt er keine Gnade, sondern schlägt in den gleichen Zwischensequenzen auch Köpfe ein und verbrennt Gegner.

Allerdings steuern wir nicht Khotun Khan, sondern seinen wichtigsten Feind, den Samurai Jin Sakai. Zumindest am Anfang der Kampagne von Ghost of Tsushima ist Jin alles andere als ein Superheld: Auf dem Schlachtfeld muss er zusehen, wie sein Onkel, Fürst Shimura, von Khotun Khan gefangen genommen und gedemütigt wird.

Es kommt noch schlimmer: Jin wird von Pfeilen niedergestreckt und muss nach seiner Genesung auf wackligen Beinen mithilfe einer Diebin durch das von Mongolen besetzte Gebiet schleichen, um das Katana (Schwert) seiner Familie wiederzufinden. Für einen Samurai ist das eine Demütigung! Und als Jin wenig später, gut eine halbe Stunde nach Spielstart, dann auch schon auf Khotun Khan trifft, geht die Sache ... - ach, das verraten wir lieber nicht.

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Jedenfalls steht die Auseinandersetzung zwischen dem stolz-arroganten Samurai und dem bärig-brachialen Mongolenchef im Mittelpunkt der Handlung von Ghost of Tsushima. Übrigens: Tsushima ist eine Insel zwischen Japan und Südkorea, die im 13. Jahrhundert tatsächlich von Mongolen besetzt wurde. Das Spiel basiert lose auf dieser historischen Vorlage. Khotun Khan ist eine fiktive Figur, die sich selbst als Vetter des historisch verbürgten Dschingis-Enkels Kublai Khan bezeichnet.

Neben den geschichtlichen Bezügen ist Ghost of Tsushima selbst ein bisschen historisch: Das von dem Sony-Entwicklerstudio Sucker Punch produzierte Actionspiel ist das letzte große Exklusivspiel für die Playstation 4. Damit schließt sich ein Kreis, denn das ebenfalls von Sucker Punch stammende Infamous Second Sun (Test auf Golem.de) war eines der ersten wichtigen Games für die PS4.

In Ghost of Tsushima steuern wir Samurai Jin aus der Schulterperspektive durch die frei begehbare Inselwelt. Das erinnert an Assassin's Creed in Japan, es gibt aber Unterschiede. So spielt Klettern keine große Rolle, weil es nur an speziell dafür vorgesehenen Felswänden möglich und extrem einfach ist. Auch eine Fernaufklärung per Adler oder Rabe gibt es nicht, stattdessen sind wir selbst zu Fuß, zu Pferd oder per Schnellreise unterwegs.

Vor allem aber: Die Stimmung ist ganz anders. Während Assassin's Creed versucht, eine historisch stimmige Kulisse aufzubauen, wirkt Tsushima wie eine Märchenwelt. Die übrigens auch kleinteiliger ist: Während Assassin's Creed ganze Länder in epischer Größe bietet, reisen wir in Tsushima immer nur ein paar Hundert oder Tausend Meter weit.

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Es gibt kaum Siedlungen, dafür aber Wälder in Herbstfarben, wunderschöne Hügellandschaften und Blumenwiesen in allen denkbaren Farben. Besonders spektakulär (aber eben nicht realistisch) sehen Sonnenauf- und untergänge sowie der Nachthimmel aus. Wem das zu bunt ist: In den Optionen kann man als Anspielung auf den Regisseur Akira Kurosawa (Die Sieben Samurai) einen Schwarz-Weiß-Filter aktivieren.

  • Zusammen mit Frau Masako reitet Jin zu einer Mission. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • In diesem Spezialmodus lernen wir das Kampfsystem kennen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Je nach Gegnertyp können wir eine andere Kampfhaltung einnehmen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Nur selten gibt es größere Schlachten wie in diesem Küstendorf. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Waffen wie den Kurzbogen können wir im Spielverlauf verbessern. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Unserem Pferd können wir einmalig einen Namen geben - Auswirkungen hat das nicht. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Karte sehen wir immer mehr Orte und andere Markierungen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Jin macht bei einem Fluss eine grausliche Entdeckung ... (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Auf der PS4 Pro haben wir die Wahl zwischen einer höheren Bildrate und mehr Details - der Unterschied ist aber fast nicht zu sehen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Die Bedienung per Gamepad geht sehr gut von der Hand. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
Zusammen mit Frau Masako reitet Jin zu einer Mission. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)

Wo wir schon beim Vergleichen sind: Uns erinnern die Inselwelt und Elemente der Aufmachung an die ersten Gothic von Piranha Bytes. Dazu passen auch die teils schrägen Figuren, etwa die Diebin Yuna und der zauselige Meisterbogenschütze Sensei Ishikawa. Außerdem vermittelt Tsushima ganz gut das Gefühl, in einem Kampf zwischen Fraktionen zu stecken - Banditen, Samurai, Mongolen und weitere. Allerdings können wir uns als Jin nicht speziell einer dieser Gruppen anschließen.

Die im Vorfeld von Teilen der Community angestellten Vergleiche mit Dark Souls, Bloodbourne oder Sekiro haben sich nicht bestätigt. Ghost of Tsushima ist in der niedrigsten von drei Schwierigkeitsstufen wirklich einfach, aber selbst in der höchsten noch weit von einem Sekiro entfernt. Selbst der Enterhaken hat in Tsushima eine andere Funktion, nämlich als Kletterhilfe an wenigen, speziell dafür vorgesehen Stellen.

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caldeum 14. Jul 2020 / Themenstart

Ach shit ich hab diese grüne Meldung irgendwie zum Artikel dazugezählt. Aber immerhin...

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