Gewinnsteigerung: LG verdient an Haushaltsgeräten, nicht an Smartphones
LG hat seine Geschäftszahlen zum ersten Quartal 2016 vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) . Demnach hat der südkoreanische Konzern einen Umsatz von umgerechnet 10,3 Milliarden Euro erwirtschaftet, der operative Gewinn beträgt knapp über 390 Millionen Euro. Im ersten Quartal des Jahres 2015 war der Gesamtgewinn mit umgerechnet knapp 236 Millionen Euro geringer.
Haushaltsgeräte und Home Entertainment schneiden gut ab
Für die guten Zahlen ist hauptsächlich der Bereich Haushaltsgeräte und Klimatechnik verantwortlich, in dem der Gewinn, verglichen mit dem ersten Quartal 2015, von umgerechnet 177 Millionen Euro auf 315 Millionen Euro vergrößert werden konnte. Auch die Home-Entertainment-Sparte schneidet mit einem Gewinn von umgerechnet 259 Millionen Euro gut ab, auch wenn das Ergebnis im Vorjahreszeitraum mit 263,6 Millionen Euro etwas darüber lag.
Im Bereich Mobile Communications, zu dem auch die Smartphone-Sparte gehört, muss LG hingegen einen starken Verlust hinnehmen: Vom Gewinn von umgerechnet fast 44 Millionen Euro im ersten Quartal 2015 ist im ersten Quartal dieses Jahres nichts mehr übrig. Stattdessen machte LG hier einen Verlust von umgerechnet 156 Millionen Euro.
Marketing für das G5 trägt zum Verlust bei
Grund dafür ist zum einen die generell schwächere Nachfrage nach Smartphones und Tablets, zum anderen aber LG zufolge auch die hohen Marketing-Ausgaben für das neue G5 . Zudem soll dem südkoreanischen Hersteller nach die Erwartung auf das neue Top-Gerät dazu geführt haben, dass weniger aktuelle Geräte gekauft wurden.
Im zweiten Quartal 2016 erwartet LG eine weitere Verbesserung seiner weltweiten Verkäufe und des Gewinns. Dazu will sich der Hersteller weiter auf die Premiumprodukte der Signature-Reihe, das G5 und Ultra-HD-Fernseher mit OLED-Displays konzentrieren.
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