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Gewinnertyp: Japanischer Roboter trickst bei Schere, Stein, Papier
(Bild: Ishikawa Oku Labor)

Gewinnertyp: Japanischer Roboter trickst bei Schere, Stein, Papier

Gewinnertyp: Japanischer Roboter trickst bei Schere, Stein, Papier
(Bild: Ishikawa Oku Labor)

Japanische Forscher haben einen Roboter entwickelt, der bei Schere, Stein, Papier schummelt und deshalb immer gewinnt. Das reaktionsschnelle System könnte dazu eingesetzt werden, die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter zu regeln.

Stein schleift Schere, Schere schneidet Papier - und wieder hat der Roboter gewonnen. Kein Wunder: Er schummelt.

Entwickelt wurde der Schere-Stein-Papier-Roboter von Wissenschaftlern des Ishikawa Oku Labors an der Tokioter Universität. Das System besteht aus einer robotischen Hand mit drei Fingern sowie einer Hochgeschwindigkeitskamera.

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Zu schnell fürs Auge

Diese erkennt innerhalb einer Millisekunde die Position der menschlichen Hand und welche der drei Gesten - Schere, Stein oder Papier - sie formt. Die Information wird an die Roboterhand weitergegeben, die in Sekundenbruchteilen darauf reagiert und die Geste formt, die die des Menschen schlägt. Der Roboter schummelt also, aber in einer Geschwindigkeit, die für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar ist.

 
Video: The Big Bang Theory - Rock, Paper, Scissors, Lizard, Spock

So wie das System konzipiert ist, ließe sich dem Roboter wohl auch nicht mit der Erweiterung um die Eidechse und Mr. Spock beikommen. Zwar wird dann jede der fünf Figuren durch zwei statt durch eine andere geschlagen. Aber die Reaktionszeit des Roboters beträgt auch nur einige Millisekunden. Die ist schneller als die menschlichen Reflexe, so dass es auch nicht möglich sein dürfte, eine Geste anzutäuschen und eine andere zu machen, spekuliert das US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum.

Gebaut, um zu gewinnen

Tatsächlich tut der Roboter damit nur das, wozu er entwickelt wurde: Zweck der Studie sei gewesen, einen Schere-Stein-Papier-Roboter "mit einer hundertprozentigen Gewinnquote als ein Beispiel für Mensch-Maschine-Kooperationssysteme zu entwickeln", schreiben die Forscher auf Youtube.

  • Schema des Systems (Grafik: Ishikawa Oku Labor)
Schema des Systems (Grafik: Ishikawa Oku Labor)

Worin allerdings soll der Sinn von Mensch-Maschine-Kooperationssystemen liegen, bei denen der Mensch immer den Kürzeren zieht? Nicht unbedingt im Spiel - das wäre ja langweilig. Vielmehr zeige die Technik eine Möglichkeit für ein Kontrollsystem, das innerhalb von Millisekunden in die Kooperation von Mensch und Roboter eingreifen könne. Eingesetzt werden könnte es zum Beispiel dort, wo beide zusammenarbeiten.


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Jacques de... 28. Jun 2012

"Paper disproves Spock" konnte auch nicht gut übersetzt werden.

Jacques de... 28. Jun 2012

Der Name des Teils erinnert mich eher an den Bösewicht aus Alex Kidd in Miracle World für...

DeaD_EyE 28. Jun 2012

ymmd :-D "Schonmal mit aus- und wieder einschalten probiert?"

Bouncy 28. Jun 2012

Schwarzes Loch. Ganz klar, schwarzes, alles verschlingendes Loch. Alle anderen Antworten...

Damar 28. Jun 2012

Ich wette cameron würde heute so ein einstiegsszenario wählen.wenn er Terminator drehen...



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