Gewerbegebiete: Auch Telekom-Glasfaserprojekte werden manchmal eingestellt

Wenn die Telekom ein Glasfaserprojekt ankündigt, wird es in der Regel auch durchgeführt. Doch es gibt Ausnahmen, wenn die Nachfrage nicht ausreicht.

Ein Bericht von veröffentlicht am
Ausbau mit FTTH durch die Telekom
Ausbau mit FTTH durch die Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Auch beim Marktführer Deutsche Telekom kommt es vor, dass geplante Glasfaserprojekte nach der angekündigten Vorvermarktung nicht umgesetzt werden - weil die Kunden die FTTH-Anschlüsse (Fiber To The Home) nicht wollen. Telekom-Sprecher Georg von Wagner sagte Golem.de auf Anfrage: "In den Gebieten, in denen wir Glasfaser in Gewerbegebiete bauen wollen, erkunden wir selbstverständlich vorher den Markt. Die meisten Projekte werden umgesetzt, weil die Nachfrage groß ist. Nichtsdestotrotz werden auch einige Projekte nicht umgesetzt, weil kein Bedarf besteht."

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Die Fragen der Firmen zu den Glasfaser-Zugängen der Telekom gingen von der Ausbauart inklusive der Versiegelung der Hausdurchbohrung über das Equipment und was davon weiterhin genutzt werden kann bis hin zu den Leistungsmerkmalen der angebotenen Produkte.

Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100-MBit/s- bis zum symmetrischen 1-GBit/s-Anschluss. Auch direkte Übertragungswege mit bis zu 100 GBit/s bietet die Telekom an.

35 Prozent der Gewerbegebiete in Deutschland hatten im Juli 2019 keinen Anschluss an schnelles Internet. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der FDP hervor. Laut Auflistung des Ministeriums galten von bundesweit 62.074 Gewerbegebieten insgesamt 21.745 als unterversorgt.

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Mehr als die Hälfte der Industrieunternehmen (57 Prozent) nutzt bereits einen Glasfaseranschluss. Davon setzen 18 Prozent auf eine dedizierte Glasfaserleitung. Weitere 38 Prozent beziehen ihr Internet über Geschäftskundenverträge mit DSL oder Kabelanschluss. Das war das Ergebnis einer nach den Angaben repräsentativen Umfrage unter rund 500 Industrieunternehmen ab 50 Beschäftigten im Auftrag des IT-Branchenverbandes Bitkom, die im September 2019 vorgelegt wurde. Laut Bitkom-Präsident Achim Berg bestätigten 98 Prozent der Industrieunternehmen, dass ein schneller Internetanschluss wichtig für ihre Geschäftstätigkeit ist, für fast zwei Drittel (62 Prozent) ist er sogar sehr wichtig.

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Faksimile 26. Nov 2020

"Etwas" ist gut. Wie viele 100% mehr? Der Nachteil ist doch , dass dann diese Leitung...

Faksimile 26. Nov 2020

Eben. Er hat ihnen ja nichts gebracht, denn es hat nicht funktioniert. Nicht einmal in...

Faksimile 26. Nov 2020

Festnetz oder Mobilfunk?

Jonnny 26. Nov 2020

Hier genauso. Türklinger von der DG, Telekom und Osnatel (Telekom). Dazu Monatelang...

Snoozel 26. Nov 2020

Bei Bremerhaven hat DG ebenfalls eine Gemeinde ausgebaut, kurze Zeit später hat EWETel...



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