Getty Images und Shutterstock: Plattformen verbieten KI-Bilder wegen Urheberrechtsbedenken

Getty Images verbietet künftig von KI erzeugte Bilder. Shutterstock entfernt diese offenbar. Klare rechtliche Regeln zum Urheberrecht fehlen.

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Dank KI sind nicht mehr alle digitalen Bilder von Menschen gezeichnet. (Symbolbild)
Dank KI sind nicht mehr alle digitalen Bilder von Menschen gezeichnet. (Symbolbild) (Bild: Wacom)

Nachdem einige kleinere Plattformen mit meist sehr spezifischen Inhalten den Verkauf von digitalen Bildern, die mit KI-Modellen erzeugt worden sind, eingeschränkt oder verboten haben, folgen nun auch große Agenturen wie Getty Images. Laut einem Bericht von The Verge hat Getty Images sowohl den Upload als auch den Verkauf derartiger Bilder verboten. Das sagte CEO Craig Peters dem Magazin.

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Der Schritt sei dabei vor allem wegen rechtlicher Bedenken umgesetzt worden. Peters sagte The Verge: "Es gibt echte Bedenken in Bezug auf das Urheberrecht der Ergebnisse dieser Modelle und nicht angesprochene Rechteprobleme in Bezug auf die Bilder, die Bildmetadaten und die in den Bildern enthaltenen Personen." Der Schritt sei proaktiv, um die eigenen Nutzer zu schützen, heißt es weiter.

Der Ankündigung vorausgegangen sind verschiedene Medienberichte etwa von Ars Technica oder auch Motherboard. Demnach haben zahlreiche Nutzer damit begonnen, mithilfe von Modellen wie Midjourney, Dall-E 2 oder Stable Diffusion erstellte Bilder über entsprechende Plattformen zu verkaufen. Dazu gehört neben Getty Images auch dessen Konkurrent Shutterstock.

Explizit verboten war dies bisher nicht. Doch schon kurz nach den ersten Berichten über diese Vorgänge haben Shutterstock und auch Getty Images damit begonnen, mithilfe der Modelle erzeugte Bilder zu entfernen. Nun folgt also zumindest für Getty Images auch das offizielle Verbot.

Ethische und rechtliche Bedenken

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Die Entscheidung der Plattformen sind Teil und vorläufiger Höhepunkt einer seit Wochen laufenden Diskussion um die Nutzung der Modelle für Kunst und vor allem um die kommerzielle Verwertung derselben. So sind die Modelle teils in der Lage, Bilder im Stil aktueller Künstler zu erzeugen. Die betroffenen Künstler sind davon wenig begeistert, wie die Technology Review am Beispiel von Greg Rutkowski berichtete.

Darüber hinaus gibt es aber auch konkrete rechtliche Schwierigkeiten. So ist bisher nicht eindeutig geklärt, ob und unter welchen Umständen vorhandene Bilder im Internet überhaupt für das Training der Modelle genutzt werden dürfen. Einige Künstler berichten demnach, dass ihre Werke für das Training ohne Erlaubnis genutzt worden seien.

Auch die Bilder von Getty Images sind offenbar für das Training benutzt worden, da die Modelle unter Umständen versuchen, das Wasserzeichen der Agentur zu reproduzieren. Um herauszufinden, ob die eigenen Bilder als Grundlage für das Training der Modelle Stable Diffusion oder Midjourney genutzt worden sind, gibt es den Dienst Have I Been Trained, der die zugrunde liegende Datenbank durchsucht.

Schon beim Training der Modelle auf Grundlage fremder Bilder könnte es sich um eine Urheberrechtsverletzung handeln, je nach dem, in welchem Land dies geschieht. In den USA könnte dies dagegen auch unter die Fair-Use-Doktrin fallen. Auch die Frage, ob die dann von dem Modell erstellten Bilder wiederum unter das Urheberrecht fallen könnten, ist noch nicht abschließend geklärt und dürfte ebenso vom jeweiligen Rechtsrahmen abhängen.

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Naiver Leser 23. Sep 2022 / Themenstart

Ich wundere mich. Nur weil ich nicht zeichnen kann, kann ich doch trotzdem Künstler sein...

mojocaliente 23. Sep 2022 / Themenstart

Genau, das nennt man Inspiration. Du kannst dir sicher die Mona Lisa vor dem inneren...

mojocaliente 23. Sep 2022 / Themenstart

Das ist keine Sachlage die Dall-e, Midjourney oder sonst ein KI-Anbieter zu klären hat...

maxsimkammerer 22. Sep 2022 / Themenstart

Und auch andere Bereiche der Auftragsfotografie werden verschwinden. Kann man negativ...

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