Abo
  • Services:

Getty Images: KI-System hilft bei der Bildersuche

Die Story ist fertig, jetzt muss schnell ein gutes Bild her, das den Blick der Leser darauf lenkt. Die Bildagentur Getty Images hat ein KI-System entwickelt, das einen Text analysiert und dann bei der Suche nach einem Aufmacherfoto hilft.

Artikel veröffentlicht am ,
Bildagentur Getty Images (Symbolbild): KI-System Panels sucht nach Stichwörtern, Personen und Orten im Text.
Bildagentur Getty Images (Symbolbild): KI-System Panels sucht nach Stichwörtern, Personen und Orten im Text. (Bild: Getty Images/Screenshot: Golem.de)

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - aber ein gutes Bild muss auch erst mal gefunden werden. Die Bildagentur Getty Images setzt künstliche Intelligenz (KI) ein, um Journalisten bei der Bildauswahl zu unterstützen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Schwieberdingen
  2. Provinzial Rheinland Versicherung AG, Düsseldorf oder Detmold

Ein Autor, der das KI-System mit der Bezeichnung Panels nutzen will, kopiert seinen Text in ein Webformular. Panels analysiert den Text und schlägt dazu Bilder vor, die dazu passen. Entwickelt wurde das System von Getty in Zusammenarbeit mit Vizual.AI, einem US-Unternehmen, das ein Cloud-basiertes System entwickelt, das bei der Bildauswahl hilft.

Panels kann natürliche Sprache verarbeiten. Das System sucht nach Stichwörtern, Personen und Orten, die in dem Text auftauchen und gewichtet sie nach der Häufigkeit und Relevanz. Dabei berücksichtigt das System auch noch die Aktualität oder ob es sich um bekannte Personen oder Orte handelt. Zudem lernt es beim Einsatz und soll mit jeder Suche besser werden.

Dann schlägt es Bilder vor, die in drei Reihen angeordnet sind. Dazu listet das System die Schlagwörter auf, nach denen die Bilder in den Reihen sortiert sind. Der Autor oder der Bildredakteur kann die Ergebnisse verfeinern, etwa indem er die Schlagwörter neu kombiniert, welche hinzufügt oder ausschließt.

Am Ende, so der Anspruch, bietet das System eine kleine Auswahl in Bildern an, die zum Thema passen. Daraus wählt der Mensch eines aus. Ziel ist laut Getty nicht, den Bildredakteur zu ersetzen, sondern ihm ein Werkzeug zur Verfügung zu stellen, mit dessen Hilfe er schnell ein gutes Bild findet, das die Aufmerksamkeit der Leser auf einen Artikel lenkt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 9,99€

gunterkoenigsmann 08. Aug 2018 / Themenstart

Ob die KI dann auch verhindert, dass die die Autoren von Public Domain-Bildern verklagen...

Eheran 07. Aug 2018 / Themenstart

Nach letzterem klingt die Vorgehensweise und was man da im Video sieht. Eine Suche nach...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Volocopter auf der Cebit 2018 angesehen

Im autonomen Volocopter haben zwei Personen mit zusammen höchstens 160 Kilogramm Platz - wir haben uns auf der Cebit 2018 trotzdem reingesetzt.

Volocopter auf der Cebit 2018 angesehen Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /