Get Even im Test: Rettungsmission in verschachtelter Realität

Eine Jugendliche ist entführt worden, der Spieler muss sie retten. In Get Even macht er das durch das Lösen einfacher Aufgaben, gelegentlich mit Schusswechseln - und indem er sich auf ein spannendes Spiel unterschiedlicher Wirklichkeitsebenen einlässt.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Get Even.
Artwork von Get Even. (Bild: Bandai namco)

Wir kennen das aus Filmen: Wenn der Hauptdarsteller das Bewusstsein verliert oder einschläft, ist anschließend nicht immer klar, wo wir sind. Geht es gerade mit einem Traum weiter, oder befinden wir uns noch immer in der gleichen Realitätsebene? Auch im Action-Adventure Get Even vom polnischen Entwicklerstudio The Farm 51 ist nicht immer nachvollziehbar, auf welcher Ebene der Wirklichkeit die Hauptfigur sich gerade befindet.

Stellenmarkt
  1. DevOps Engineer / Cloud Operator (m/w/d)
    GK Software SE, Schöneck (Vogtland), St. Ingbert, Pilsen (Tschechische Republik)
  2. Frontend Developer (f/m/d)
    HEINE Optotechnik GmbH & Co. KG, Weimar, Gilching bzw. remote
Detailsuche

Klar ist zumindest anfangs nur wenig: Wir müssen als eine Art Söldner oder Soldat ein entführtes Mädchen retten, außerdem schickt uns ein Unbekannter merkwürdige Nachrichten auf unser Smartphone. Wir sind teils in alten, verkommenen Gebäuden und düsteren Kellern unterwegs, die zumindest uns leicht an Resident Evil 7 erinnert haben. Gelegentlich dürfen wir in der knapp 10 Stunden langen Kampagne aber auch in hübsch gestalteten Gärten von Gebüsch zu Gebüsch huschen.

  • (Bild: Bandai Namco/Screenshot: Golem.de)
  • (Bild: Bandai Namco/Screenshot: Golem.de)
  • (Bild: Bandai Namco/Screenshot: Golem.de)
  • (Bild: Bandai Namco/Screenshot: Golem.de)
  • (Bild: Bandai Namco/Screenshot: Golem.de)
  • (Bild: Bandai Namco/Screenshot: Golem.de)
  • (Bild: Bandai Namco/Screenshot: Golem.de)
(Bild: Bandai Namco/Screenshot: Golem.de)

Huschen ist wörtlich gemeint, denn vorsichtiges Vorgehen ist in Get Even eine gute Idee. Ab und an bekommen wir es nämlich mit Feinden zu tun, die umstandslos das Feuer eröffnen - und wenn wir sterben, müssen wir am letzten Checkpoint weitermachen. Wir können uns mit Waffen wie einem Maschinengewehr oder einer Pistole zur Wehr setzen. Außerdem haben wir ein Um-die-Ecke-Gewehr: Über das aufgesteckte Smartphone als Bildschirm können wir den Feind in aller Ruhe ins Visier nehmen und ausschalten.

Das Smartphone hat noch weitere Aufgaben: Wir können damit Gegenstände scannen, um etwa DNA-Spuren als Beweise zu sichern, oder im Blaulichtmodus einer sonst nicht sichtbaren Blutspur folgen. Das Gerät ist relativ wichtig und spielt bei den meisten der vielen, aber einfachen Rätsel eine Rolle. Neben dem Denksport gibt es auch Feuergefechte mit feindlichen Wachen. Ein Stück weit lassen sich die Kämpfe durch Schleichen und schlaues Vorgehen vermeiden, aber nicht ganz.

Golem Akademie
  1. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    26.–28. Oktober 2021, Virtuell
  2. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Handlung von Get Even ist nicht auf Anhieb nachvollziebar. Selbst wer herumliegende Zeitungsartikel und andere Quellen studiert, dürfte Mühe haben, alle Details zu verstehen. Es macht aber Spaß, zumindest einen Teil der Vorgänge nach und nach zu verstehen.

Verfügbarkeit

Plattform: Ab dem 23. Juni 2017 für Windows-PC, Xbox One, Playstation 4 (jeweils rund 30 Euro). Sprache: Texte Deutsch/Englisch, Sprachausgabe nur Englisch. Kein Multiplayer- oder Koopmodus. USK: ab 16 Jahre.

Fazit

+ interessante, komplexe Handlung
+ gelungene Mischung mit einfachen Rätseln, Schleichen und Action
+ hoher Wiederspielwert
+ abwechslungsreich gestaltete Umgebungen
+ sehr gute englische Sprachausgabe und Geräuschkulisse

- Szenario etwas esoterisch
- Wechsel Waffe/Smartphone gewöhnungsbedürftig
- Grafik zwar detailreich, aber farbarm

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cloud-Ausfall
Eine AWS-Region als Single Point of Failure

Ein stundenlanger Ausfall der AWS-Cloud legte zentrale Dienste und sogar Amazon selbst teilweise lahm. Das zeigt die Grenzen der Cloud-Versprechen.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

Cloud-Ausfall: Eine AWS-Region als Single Point of Failure
Artikel
  1. Euro NCAP: Renault Zoe mit katastrophalem Crash-Ergebnis
    Euro NCAP
    Renault Zoe mit katastrophalem Crash-Ergebnis

    Mit dem Renault Zoe sollte man keinen Unfall bauen. Im Euro-NCAP-Crashtest erhielt das Elektroauto null Sterne.

  2. Hohe Nachfrage: BMW plant Sonderschichten für den neuen i4
    Hohe Nachfrage
    BMW plant Sonderschichten für den neuen i4

    Das neue Elektroauto ist begehrt: Die Wartezeiten für den BMW i4 könnten ohne zusätzliche Produktion auf bis zu ein Jahr steigen.

  3. Wirtschaftsministerium Niedersachsen: Bisher gelten noch 56 KBit/s als Breitband
    Wirtschaftsministerium Niedersachsen
    "Bisher gelten noch 56 KBit/s als Breitband"

    Das Recht auf schnelles Internet und Universaldienstverpflichtung sind im neuen Telekommuniktionsgesetz (TKG) noch nicht bestimmt. Bisher gilt eigentlich ein absurder Wert aus der Vergangenheit.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer-Monitore zu Bestpreisen (u. a. 27" FHD 165Hz OC 199€) • Kingston PCIe-SSD 1TB 69,90€ & 2TB 174,90€ • Samsung Smartphones & Watches günstiger • Saturn: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • Alternate (u. a. Razer Opus Headset 69,99€) • Release: Halo Infinite 68,99€ [Werbung]
    •  /