Gesundheitsministerium: Unzureichende CovPassCheck-App wird nicht überarbeitet

Die CovPassCheck-App hilft nur mangelhaft bei der Durchsetzung der aktuellen Corona-Regeln.

Artikel veröffentlicht am , Lennart Mühlenmeier
Der Vorgänger der digitalen Impfzertifkate.
Der Vorgänger der digitalen Impfzertifkate. (Bild: Unsplash/Markus Winkler/Unsplash-Lizenz)

Ihr Versprechen, bei der Einhaltung der Corona-Regeln mitzuhelfen, erfüllt die CovPassCheck-App des Robert-Koch-Instituts nur bedingt, wie Recherchen von netzpolitik.org ergeben haben. So können Booster- von Zweit-Impfungen nicht unterschieden werden. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) sieht trotzdem keinen Nachholbedarf.

Stellenmarkt
  1. Projektleiter (m/w/d)
    Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG, Chemnitz
  2. Scrum Master / Agile Coach / Agile Master (w/m/d)
    Method Park by UL, Erlangen
Detailsuche

Dieser Fehler sei aber leicht zu beheben: Eine einfache Anzeige der Anzahl der in dem Zertifikat gespeicherten Impfungen in der CovPassCheck-App würde genügen, um überprüfen zu können, ob eine Dritt- oder Zweit-Impfung vorliegt. Diese Informationen zeigen etwa auch die Covpass-App sowie auch die Corona-Warn-App ihren Nutzern an. Trotzdem will das BMG die App nicht überarbeiten lassen. "Eine entsprechende Funktion zur Einsicht in detaillierte Impfdaten in der CovPass-Check-App ist nicht vorgesehen und vor allem datenschutzrechtlich kritisch zu betrachten", so ein Sprecher gegenüber dem Medium.

Erschwerte Einhaltung der Regeln

Es ist wichtig, dass Impfzertifikate korrekt überprüft werden können. Die CovPassCheck-App ist dafür vorgesehen, dass beispielsweise Gastronomen die Zertifikate ihrer Kunden überprüfen und somit die aktuellen 2G-Plus-Regeln einhalten können.

Eine Sprecherin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes sagt gegenüber dem Medium, dass das Problem bekannt sei: "Im Interesse der Gäste und der Betriebe muss das dringend gelöst werden. Wir brauchen hier mehr Klarheit bei den Vorgaben".

Golem Akademie
  1. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. März 2022, Virtuell
  2. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
Weitere IT-Trainings

Warum das BMG nicht nachliefert und die App überarbeiten lässt und stattdessen datenschutzrechtliche Bedenken vorschiebt, bleibt unklar. Bisher fiel das Ministerium mehrfach mit digitalen und wirtschaftlichen Fehlentscheidungen auf. Bei der Einreise nach Deutschland sollten Nutzer Tracking-Cookies zustimmen. Und die CovPass-App wurde fünffach so teuer wie geplant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


nate 10:06 / Themenstart

Man kann die Signatur in den QR-Codes nicht fälschen, und jede Check-App prüft als...

roselius 07:50 / Themenstart

Fast jedes Land, das am COVID-Zertifikat der EU teilnimmt, hat eigene Apps entwickeln...

osfs 00:53 / Themenstart

..den Namen in der CWA und Covpass-App über dem QR-Code nicht mehr anzuzeigen, dann...

Bolzkopf 16. Jan 2022 / Themenstart

... oder es traut sich keiner mehr. Denn nach dem Regierungswechsel könnten da Akten in...

plueschprum 16. Jan 2022 / Themenstart

Die App der TK erzeugt einen Eintrag in der Apple Wallet. Da steht dann Impfung x...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Einführung in MQTT
Alles läuft über den Broker

MQTT eignet sich hervorragend für Sensoren und IoT-Anwendungen. Wir geben eine Einführung in das Protokoll für Machine-to-Machine-Kommunikation.
Von Florian Bottke

Einführung in MQTT: Alles läuft über den Broker
Artikel
  1. Bitcoin, Ethereum: Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt
    Bitcoin, Ethereum
    Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt

    Kryptowährungen wie Bitcoin sind unter Anlegern beliebt - doch wie muss man die Gewinne eigentlich versteuern?

  2. Elektromobilität: Ladesäulen für BP bald profitabler als Tankstellen
    Elektromobilität
    Ladesäulen für BP bald profitabler als Tankstellen

    BP steht kurz davor, dass Schnellladestationen profitabler sind als Tankstellen. Das könnte zusätzliche Investitionen in Ladesäulen bringen.

  3. Medion Engineer P20: Aldi-PC mit 12600K und RTX 3060 Ti für 1.600 Euro
    Medion Engineer P20
    Aldi-PC mit 12600K und RTX 3060 Ti für 1.600 Euro

    Gehäuse von Inwin, aktuelle Alder-Lake-CPU und flotte Ampere-Grafikkarte: Der Aldi-PC hat viel Leistung für seinen Preis.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional zu Bestpreisen • WSV bei MediaMarkt • Asus Vivobook Flip 14" 8GB 512GB SSD 567€ • RX 6900 16GB 1.489€ • MindStar (u.a. WD Blue 3D 1TB 79€, be quiet! Straight Power 11 850W 119€ u. PowerColor RX 6600 Hellhound 529€) • Gainward RTX 3080 12GB 1.599€ [Werbung]
    •  /