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Gesundheitskarte: T-Systems will Konnektor bald ausliefern

Nach langer Verzögerung hat T-Systems den Konnektor fertiggestellt, der Arztpraxen mit der zentralen Telematik-Infrastruktur verbindet. Jetzt muss die Betreibergesellschaft Gematik noch zustimmen.

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KoCoBox MED+
KoCoBox MED+ (Bild: Compugroup Medical)

T-Systems erwartet, nach Verzögerungen im ersten Quartal 2018 die Technik für das gesicherte Netz im Gesundheitswesen ausliefern zu können. Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, will die Telekom-Tochter Mitte November die Zulassung des von ihr entwickelten Konnektors bei der Betreibergesellschaft Gematik beantragen. Anfang Oktober wurde dazu bereits ein Produktmuster eingereicht.

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Über den Konnektor erfolgt der Zugriff des Praxisverwaltungssystems auf die Kartenterminals und die Kommunikation mit der zentralen Telematik-Infrastruktur.

Der Sprecher der Telekom-Tochter T-Systems, Rainer Knirsch, wies im August 2017 darauf hin, dass die technischen Anforderungen etwa 150-mal verändert worden seien. Jetzt aber sei die Industrie "auf der Zielgeraden", heißt es von T-Systems. Derzeit werde "die weltweit bestgeschützte öffentliche Infrastruktur für das Gesundheitswesen" entwickelt.

T-Systems hofft, den Konnektor im Februar oder März 2018 auf den Markt bringen zu können. Die Gematik hatte zwei Konsortien mit der Entwicklung dieser Technik beauftragt. Nach anhaltenden Schwierigkeiten bei T-Systems fand ein erster Testlauf in 500 Praxen ohne deren Produkte statt. Wie der Spiegel berichtet, verhandeln das Unternehmen und die Gematik derzeit über die vertraglichen Folgen.

Bislang einziger Anbieter auf dem Konnektor-Markt wird zunächst die Koblenzer Compugroup Medical sein, die das zweite Konsortium angeführt hatte. Das Unternehmen hofft, für seine Geräte noch im Oktober die abschließende Zulassung der Gematik zu erhalten. Bis Jahresende könnten dann noch bis zu 10.000 Geräte ausgeliefert und installiert werden. Nach den Vorgaben der Gematik sollen bis Mitte 2018 alle rund 150.000 Arztpraxen und 2.000 Kliniken in Deutschland an das Netz angebunden werden.

Die KoCoBox MED+ der Compugroup Medical bietet ein geschütztes Virtual Private Network (VPN), den TI-VPN-Zugangsdienst, was gesicherte Verbindungen für den Datenaustausch bieten soll. Als erste Anwendung unterstützt sie das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM).



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tomatentee 22. Okt 2017

Leute, die davon profitieren, dass es das nicht tut...

Faksimile 21. Okt 2017

Wie hoch ist den die Patientenzahl "ausserhalb des Regelfalles"?

logged_in 21. Okt 2017

Wertlose Worte. Wenn alle andere Infrastruktur schlecht geschützt ist, so wie sie es auch...

thorsten... 21. Okt 2017

GEMA...*triggered*

bombinho 21. Okt 2017

Das VPN gibt es schon seit vielen vielen Jahren.


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