Auch Kinderkopfhörer haben viele schädliche Substanzen
Dazu gehören die beiden Kopfhörermodelle Grom Kids von Skullcandy und die JR310BT von JBL sowie die Hörstöpsel Care Buds Blue des weniger bekannten Herstellers My First Care. Letzterer stellt vor allem Kinderkopfhörer her; umso bedenklicher ist, dass er bislang offenbar nichts gegen die Belastung durch gesundheitsgefährdende Substanzen tut.
Der Mittelklasse-Kopfhörer Ult Wear von Sony nimmt eine Sonderrolle ein, weil er als einziges Produkt in der Untersuchung mit einer mittelschweren Belastung in allen Bereichen eingestuft wurde. Damit rückt er aus dem Gefahrenbereich und wird von der Studie als Produkt mit nur geringer Belastung eingestuft.
Das gilt auch für fünf weitere Kopfhörermodelle, weil sie gesundheitsgefährdende Substanzen nur in Bereichen aufweisen, die keinen Hautkontakt haben. Dazu gehören Apples erster Kopfhörer Airpods Max (g+) , Boses Premium-Hörstöpsel Quiet Comfort Ultra Earbuds der ersten Generation , JBLs Premium-Hörstöpsel Tour Pro 3 sowie die beiden Sony-Hörstöpsel Link Buds Fit und WF-C510.
Diese Kopfhörer werden als unbedenklich bewertet
Acht Produkte der großen Markenhersteller wurden in der Studie als überwiegend unbedenklich eingestuft, weil sie nur gering belastet sind. Dazu zählen Apples Premium-Hörstöpsel Airpods Pro 2 mit USB-C-Ladeetui sowie die beiden Premium-Hörstöpsel Freebuds Pro 3 und Freebuds Pro 4 von Huawei .
Ebenfalls in dieser Rubrik sind die JBL-Kopfhörer Tune 720BT, die Marshall-Kopfhörer Major V sowie Philips' Kinder-Kopfhörer TAK4206 zu finden. Sony ist mit zwei Produkten in diesem Segment vertreten: dem Premium-Kopfhörer WH-1000XM5 und dem Einsteiger-Kopfhörer WH-CH720N.
Die Forscher fanden in fast allen Kopfhörern Bisphenole, die den Hormonhaushalt stören können. Auch das weitgehend verbotene Bisphenol A (BPA) wurde in 98 Prozent der Proben nachgewiesen. Der Ersatzstoff Bisphenol S (BPS) war in mehr als 75 Prozent der untersuchten Kopfhörer zu finden.
Viele der in der Studie untersuchten Produkte sind mittlerweile nicht mehr verfügbar, weil sie von Nachfolgeprodukten abgelöst wurden. Wer also derzeit auf Nummer sicher gehen möchte und garantiert nur Kopfhörer-Produkte kaufen will, von denen keine Gesundheitsgefahr ausgeht, hat es mitunter schwer, sie noch zu bekommen.
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