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Gesundheitsamt Frankfurt:
Erfolgreich digitalisiert!

Das läuft im Amt!
Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main zeigt, wie vernetzungsfähige Verwaltungssoftware aussehen muss. Seine Open-Source -Entwicklung GA-Lotse könnte künftig Leben retten.
/ Gerd Mischler
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Der GA-Lotse läuft auf jedem Endgerät. (Bild: Alexander Koerner/Getty Images for IRONMAN/Bearbeitung: Golem)
Der GA-Lotse läuft auf jedem Endgerät. Bild: Alexander Koerner/Getty Images for IRONMAN/Bearbeitung: Golem

Alles richtig zu machen, ist keine Kleinigkeit. Doch genau das ist dem Gesundheitsamt (GA) in Frankfurt am Main beim größten Open-Source-Entwicklungsprojekt im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) gelungen. Mit der selbstentwickelten Plattformlösung GA-Lotse für die behördeninterne Zusammenarbeit und den Kontakt zu Bürgern haben die Frankfurter auch alle Vorgaben des Paktes für den ÖGD erfüllt. Mit diesem fördert der Bund seit 2021 mit insgesamt 800 Millionen Euro die Digitalisierung der Verwaltung im öffentlichen Gesundheitsdienst. Manchen Bundesländern war dessen Zielsetzung jedoch egal.

GA-Lotse dagegen ist eine modular aufgebaute, plattformbasierte Open-Source-Lösung, mit der die gut 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts Frankfurt am Main seit Oktober 2024 unter anderem jedes Jahr die Einschulungsuntersuchung für gut 7.000 Kinder, die HIV-/STI- sowie Impfberatung, die für bestimmte Personengruppen verpflichtende Masernimpfung sowie Hygienebegehungen in Krankenhäusern, Physiotherapie- und Arztpraxen oder Fitnessstudios bearbeiten. GA-Lotse läuft dabei auf jedem Endgerät. Künftig will die Behörde alle ihre Verfahren mit einem entsprechenden Modul verwalten.

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