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Gesundheit: Bildschirmzeit könnte den nächtlichen Harndrang beeinflussen

Wer viel TV oder Videos konsumiert, hat ein erhöhtes Risiko für Nykturie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschungsgruppe in ihrer Studie .
/ Patrick Klapetz
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Die Bildschirmzeit kann den nächtlichen Harndrang beeinflussen (Symbolbild). (Bild: Pixabay)
Die Bildschirmzeit kann den nächtlichen Harndrang beeinflussen (Symbolbild). Bild: Pixabay

Schon einmal oder mehrmals in der Nacht aufgewacht, um Urinieren zu gehen? Der Grund dafür könnte die tägliche Bildschirmzeit sein. Ein chinesisches Forschungsteam hat herausgefunden, dass Erwachsene, die fünf oder mehr Stunden am Tag fernsehen und/oder Videos ansehen, häufiger unter nächtlichem Harndrang leiden. Der Fachterminus dafür lautet Nykturie(öffnet im neuen Fenster) .

Dafür hat sich die Gruppe die Daten der US-amerikanischen nationalen Erhebung über Gesundheit und Ernährung (National Health and Nutrition Examination Survey) aus den Jahren 2011 bis 2016 angeschaut. Darin gaben fast 32 Prozent der Befragten im Alter von 20 Jahren und älter an, unter Nykturie zu leiden. Etwa 68 Prozent der 13.294 in der Studie befragen Personen taten dies dagegen nicht.

Demzufolge sollen Personen, die fünf oder mehr Stunden am Tag Videos oder Fernsehen konsumierten, ein 48-prozentiges höheres Risiko haben, nachts auf die Toilette zu müssen – im Gegensatz zu Befragten, die mit weniger als einer Stunde Videokonsum auskamen. Was der genaue Grund dafür ist, muss noch untersucht werden.

Zur Studie

Die Studie erschien am 21. Februar 2024 in der Fachzeitschrift Neurourology and Urodynamics: Association between TV and/or video time and nocturia in adults: an analysis of the National Health and Nutrition Examination Survey(öffnet im neuen Fenster) (Zusammenhang zwischen Fernseh- und/oder Videozeit und Nykturie bei Erwachsenen: eine Analyse der National Health and Nutrition Examination Survey).


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