Abo
  • Services:

Gestenerkennung: Googles Autos interpretieren Handzeichen von Radfahrern

Werden autonom fahrende Autos irgendwann Realität, müssen sie auch auf Radfahrer reagieren, die sich im urbanen Verkehr vergleichsweise schnell und agil bewegen. Eine Handzeichenerkennung soll Googles autonomen Autos helfen, entsprechende Intentionen früh genug zu erkennen.

Artikel veröffentlicht am ,
Radfahrer mit Abbiegehinweis erkannt
Radfahrer mit Abbiegehinweis erkannt (Bild: Google)

Google hat den Fortschritt seiner Arbeiten an autonom fahrenden Autos veröffentlicht (PDF). Daraus geht hervor, dass besonders im Bereich Radfahrererkennung viele Fortschritte gemacht wurden. Um deren Bewegungen und Intentionen zu erkennen, müssen viel mehr Sensordaten ausgewertet werden als bei Autos, die vergleichsweise schwerfällig sind.

  • Google-Auto erkennt Radfahrer. (Bild: Google)
Google-Auto erkennt Radfahrer. (Bild: Google)
Stellenmarkt
  1. Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Berlin
  2. Consultix GmbH, Bremen

Radfahrer sind im Gegensatz zu Autos recht schwer zu erkennen, weil es eine so große Variante an Fahrradtypen und -größen gibt. Tandems, Einräder, Rikscha-Fahrräder, mehrfarbige Rahmen, Bierbikes und viele andere Modelle sind zu berücksichtigen. Google setzt auf Maschinenlernen, um seinen Fahrzeugen die Erkennung zu ermöglichen.

Das Verhalten eines Radfahrers kann hingegen viel schlechter als das eines Autofahrers erkannt werden, da weder Bremslichter noch Blinker vorhanden sind. Einzig die Handzeichen, die Radfahrer zum Abbiegen machen sollen, lassen erkennen, wohin sich das Gefährt bewegen wird. Damit es nicht zu Unfällen kommt, werden die Sensoren der Google-Fahrzeuge genutzt, um die Handbewegungen der Fahrer aufzunehmen. Per Software werden die Gesten ausgewertet. Schwierigkeiten dürfte so ein System bei Fußgängern haben, weil es für sie nicht üblich ist, Handzeichen zu machen.

Nachts sind Radfahrer schwerer zu erkennen

Auch Radfahrer, die in der Nacht mit Licht unterwegs sind, sollen mit Googles Software identifiziert werden. Das ist besonders schwierig, weil sie oft deutlich schwächere Lichtanlagen besitzen, die auch noch an unterschiedlichen Stellen montiert sind.

In den USA hat sich der Radverkehr nach Angaben von Google zwischen 2001 und 2009 mehr als verdoppelt. Radfahrer sind nicht nur dort einem hohen Risiko ausgesetzt. Allein 2014 wurden in den USA 50.000 Radfahrer bei Unfällen verletzt und 720 getötet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 264,00€
  2. ab 479€
  3. ab 219,00€ im PCGH-Preisvergleich
  4. Für 150€ kaufen und 75€ sparen

User_x 07. Jul 2016

das mit dem Handrausstecken war nur angedacht, KI's zu veräppeln, aber das passiert jetzt...

User_x 07. Jul 2016

Ave Caesar...

honk 07. Jul 2016

haben Googles Autos die Handzeichen von Radfahrern einfach ignoriert? Googles Autos...

Don't_Care 07. Jul 2016

Wenn die sich beeilen, können sie es ja günstig aufkaufen :P


Folgen Sie uns
       


Apple Watch 4 - Fazit

Die neue Apple Watch bleibt für uns das Maß aller Smartwatch-Dinge.

Apple Watch 4 - Fazit Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Google-Apps könnten Hersteller bis zu 40 US-Dollar kosten
  2. Google Pixel-Besitzer beklagen nicht abgespeicherte Fotos
  3. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

    •  /