• IT-Karriere:
  • Services:

Gesten-Brille Meta: Greifbares Interface aus Minority Report wird Realität

Im Film Minority Report aus dem Jahr 2002 steuert Tom Cruise mit einem Handschuh eine in der Luft schwebende Benutzeroberfläche. Mit der Datenbrille Meta ist das sogar ohne Handschuh möglich. Eine Entwicklerversion soll Ende 2013 zu haben sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Datenbrille Meta ermöglicht ein neues Benutzerinterface
Die Datenbrille Meta ermöglicht ein neues Benutzerinterface (Bild: Kickstarter)

Die Datenbrille Meta soll eine Gestensteuerung mit den Händen ermöglichen. Der Träger kann einfach die virtuellen Gegenstände, die in sein Sichtfeld eingeblendet werden, mit seinen Fingern manipulieren. Möglich macht das eine Stereokamera auf der Brille, mit der die Hände und Finger mitsamt ihren Bewegungen erfasst werden.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. über Jobware Personalberatung, Großraum Köln (Home-Office)

Bisherige Datenbrillen wie Google Glass blenden zwar auch ein virtuelles Bild in die Sicht des Nutzers ein - aber gesteuert werden sie durch Sprachkommandos und sogar über Berührungen des Brillenbügels. Das soll bei der Meta anders sein, deren Entwicklung über Kickstarter finanziert wird.

Damit die Meta ein Erfolg wird, muss aber nicht nur die Hardware gebaut werden. Auch die Softwareunterstützung ist notwendig, weshalb ein Teil des Geldes, das über Kickstarter hereinkommen soll, auch zur Entwicklung eines Software-Entwicklungskits (SDK) verwendet wird, damit andere Hersteller ihre Anwendungen für die Meta anpassen können.

  • Datenbrille Meta (Bild: Kickstarter)
  • Datenbrille Meta (Bild: Kickstarter)
  • Einsatzzweck für Datenbrille Meta (Bild: Kickstarter)
  • Einsatzzweck für Datenbrille Meta (Bild: Kickstarter)
  • Dem Benutzer wird eine VR-Umgebung ins Sichtfeld eingeblendet (Bild: Kickstarter)
Datenbrille Meta (Bild: Kickstarter)

Die Meta erzeugt ein stereoskopisches Bild mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln für jedes Auge. Die Entwicklerversion muss an den Rechner angeschlossen werden und erfordert einen HDMI-Ausgang und einen USB-Anschluss. Sie wiegt 300 Gramm. Derzeit wird nur Windows als Plattform unterstützt. Weitere Betriebssysteme sollen folgen.

Das Entwicklerpaket kostet 750 US-Dollar und umfasst neben der Brille das SDK und den Zugang zu den Foren des Herstellers sowie die Möglichkeit, die Endkundenversion der Brille vergünstigt zu erhalten. Die Auslieferung der Meta soll im September 2013 erfolgen. Wann die leichtere Endkundenversion erscheinen soll, gaben die Hersteller noch nicht an. Optional soll es dann auch ein Modell der Meta geben, das kabellos per Akku betrieben wird. Zu den Preisen wollten sich die Macher nicht äußern.

Die Kickstarter-Kampagne für die Entwicklerversion der Meta sollte eigentlich nur 100.000 US-Dollar einbringen. Doch schon jetzt - ungefähr 2,5 Wochen vor dem Ende der Finanzierungsrunde am 16. Juni 2013 sind schon rund 140.000 US-Dollar zugesagt worden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-44%) 13,99€
  2. 69,99€ (Standard Edition), 116,39€ (Premium Deluxe Edition - unter anderem mit Frankfurt...
  3. 7,99€
  4. (-10%) 26,99€

oBsRVr666 04. Jun 2013

Würd mich ja schon mal interessieren wie echt dieses Video ist. Ich habs nur stumm...

Andre S 03. Jun 2013

Das seh ich auch so und doch werden die Spinner immer mehr die versuchen...

Hanmac 31. Mai 2013

das ist zwar cool aber ich hätte trotzdem gerne Handschuhe für ein mögliches Force...

lukasbieri 30. Mai 2013

Oh ja, darauf freue ich mich jetzt schon! Die Testphase soll ja rehct erfolgreich...

Garius 30. Mai 2013

Und wie! Ich finds schon heutzutage lustig, wenn mir Leute entgegenkommen, mit dem Finger...


Folgen Sie uns
       


Dell Latitude 7220 - Test

Das Latitude 7220 ist so stabil wie es aussieht: Es hält Wasser, Blumenerde und sogar mehrere Stürze hintereinander aus.

Dell Latitude 7220 - Test Video aufrufen
Hildmann, Naidoo, Identitäre: Warum Telegram bei Rechten so beliebt ist
Hildmann, Naidoo, Identitäre
Warum Telegram bei Rechten so beliebt ist

Wer auf Telegram hetzt, den Holocaust leugnet oder Verschwörungsideologien verbreitet, muss nicht befürchten, dass seine Beiträge gelöscht werden. Auch große Gruppen fallen dort nicht unters NetzDG, die Strafverfolgung ist schwierig.
Ein Bericht von Stefan Krempl


    Norbert Röttgen: Kandidat für CDU-Vorsitz streut alternative Fakten zu 5G
    Norbert Röttgen
    Kandidat für CDU-Vorsitz streut alternative Fakten zu 5G

    In der explosiven Situation zwischen den USA und China zündelt Norbert Röttgen, CDU-Politiker mit Aspirationen auf den Parteivorsitz und die Kanzlerschaft, mit unrichtigen Aussagen zu 5G und Huawei.
    Eine Analyse von Achim Sawall

    1. Handelskrieg Australiens Regierung greift Huawei wegen Rechenzentrum an
    2. 5G Verbot von Huawei in Deutschland praktisch ausgeschlossen
    3. Smartphone Huawei gehen die SoCs aus

    Elektromobilität: Ein Schiff, angetrieben durch die Kraft der Wellen
    Elektromobilität
    Ein Schiff, angetrieben durch die Kraft der Wellen

    Ein philippinischer Schiffbauer hat ein elektrisch angetriebenes Schiff entworfen, das den Strom für die Maschine selbst erzeugt.

    1. Elektromobilität Neues Elektroschiff für Fahrten durch norwegische Fjorde
    2. Autonomes Schiff IBM testet KI-Kapitän für autonome Mayflower
    3. Induktives Laden Elektrofähre in Norwegen lädt drahtlos

      •  /