Gesichtserkennung: Romeo und Julia behindern Produktion des iPhone X

Die Sensoren zur Gesichtserkennung im iPhone X scheinen die Produktion des für November angekündigten Smartphones zu behindern. Der Projektor für die Infrarotlichtpunkte soll zu Engpässen führen. Das könnte zum Verkaufsstart eine zu geringe Produktionsmenge bedeuten.

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iPhone X
iPhone X (Bild: Apple)

Apples Zulieferer haben laut einem Bericht des Wall Street Journals Probleme mit der Integration der Sensoren für die Gesichtserkennung Face ID. Die Sensoren werfen unter anderem 30.000 Infrarotlichtpunkte auf das Gesicht, um diese dann mit einer Kamera abzuscannen. Die Projektionseinheit soll intern Romeo heißen, der Scanner Juliet.

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Mittlerweile seien die Probleme behoben, doch die Verzögerung könne dazu führen, dass zum Verkaufsstart im November zu wenige Geräte zur Verfügung stünden, berichtet das Wall Street Journal. Der Verkaufsstart im November gilt als ungewöhnlich. Das iPhone 8 und die größere Version iPhone 8 Plus erschienen schon im September 2017 kurz nach ihrer Präsentation, wie es in den vergangenen Jahren üblich war. Schon bei den Airpods gab es Probleme. Monatelang verärgerte die schlechte Verfügbarkeit der kabellosen Ohrhörer die Interessenten. Das könnte sich beim iPhone X wiederholen.

Gesichtserkennung mit großem Technikaufwand

Die Erkennung per Face ID soll in Echtzeit funktionieren. Die Verarbeitung der Daten erfolgt ausschließlich auf dem iPhone X, nicht über eine Cloud. Das Entsperren per Gesicht soll auch funktionieren, wenn der Nutzer einen Hut trägt, die Frisur ändert oder sich einen Bart wachsen lässt.

Apple hatte das iPhone X am 12. September 2017 vorgestellt. Es soll ab dem 27. Oktober 2017 vorbestellbar sein, den Auslieferungsbeginn kündigte Apple für den 3. November an. Das iPhone X ist Apples erstes Smartphone mit einem OLED-Display, das zudem randlos ist - also fast bis zum Geräterahmen reicht.

  • Das neue iPhone X (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
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Das iPhone X kommt in den Speicherkonfigurationen 64 oder 256 GByte. Die 64-GByte-Version kostet 1.150 Euro, die 256-GByte-Variante 1.320 Euro.

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Peter Brülls 29. Sep 2017

Loswerden, na ja. Aber sie sind seit Jahren deutlich geringer geworden, weil Apple...

Peter Brülls 29. Sep 2017

Tun sie doch gar nicht. Und dieser Stunde funktioniert 10 Jahre genau weil&#8230...

Uhlenbrink 28. Sep 2017

Ja das ist richtig, aber auch bei denen trägt das keine richtigen Früchte. Außerdem traue...

ArcherV 28. Sep 2017

Vielleicht ist das auch absichtlich um "Lieferengpässe" vorzutäuschen.



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