• IT-Karriere:
  • Services:

Gesichtserkennung: Minority Report soll für Microsoft nicht real werden

1984 und Minority Report sind mittlerweile fast reale Szenarien. Dieser Meinung ist Microsoft-Präsident Brad Smith. Er stellt Fragen, wie Gesichtserkennung sinnvoll und ohne Rechtsverletzungen genutzt werden kann - und zeigt mit dem Finger auf Amazon und Google.

Artikel veröffentlicht am ,
Gesichtserkennung könnte sich in Zukunft stark verbreiten.
Gesichtserkennung könnte sich in Zukunft stark verbreiten. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Microsoft hat sich bezüglich des Nutzens von Gesichtserkennungssoftware im öffentlichen Räumen kritisch geäußert. Gesichtserkennung sei ein mächtiges Werkzeug, das falsch eingesetzt werde, heißt es in einem Blogeintrag. Deren Anwendung soll von Regierungen sinnvoll reguliert werden, meint das Unternehmen.

Stellenmarkt
  1. WBS GRUPPE, deutschlandweit (Home-Office)
  2. über duerenhoff GmbH, Sulz am Neckar

Dabei wird an Zukunftsszenarien gedacht, wie sie in Filmen wie 1984, Der Staatsfeind Nr. 1 und Minority Report gezeigt werden - "Aber mittlerweile ist das nicht weit davon entfernt, real zu werden", schreibt Microsoft-Präsident Brad Smith im Blogeintrag. Er erwähnt Unternehmen wie Google und Amazon, die Bilderkennungssoftware für militärische oder polizeiliche Zwecke entwickeln.

Die Auseinandersetzung mit KI wird nicht verschwinden

Die Nutzung von Bilderkennungssystemen bei Amazon und Google hat innerhalb dieser Unternehmen für Diskussionen gesorgt. Gesichtserkennung ist ein Beispiel für KI-Algorithmen, die in Zukunft immer wieder ethische Fragen aufwerfen werden, meint Smith. Daher führt er Fragen auf, woran bei einer eventuellen Regulierung solcher Techniken gedacht werden sollte:

Sollten Polizeibehörden die Nutzung von Gesichtserkennungsalgorithmen mit echten Menschen überwachen und die vollautomatisierte Nutzung einer solchen Technik bei der Deliktaufklärung einschränken?

Welche gesetzlichen Maßnahmen können Rechtsbrüche wie Racial Profiling verhindern und gleichzeitig das sinnvolle Verwenden der Technik erlauben?

Sollten zivile Behörden die Nutzung von Gesichtserkennung in Fragen der nationalen Sicherheit überwachen?

Sollte Gesichtserkennung mit geringer Genauigkeit wirklich von Behörden verwendet werden?

Sollte die Nutzung von automatisierten Erkennungsalgorithmen an öffentlichen Plätzen sichtbar gemacht werden?

Sollten von Gesichtserkennung beschuldigten Personen, die sich für unschuldig halten, spezielle Rechte gewährt werden?

Sollten Personen das Recht erhalten, zu wissen, welche Bilder von ihnen gesammelt und analysiert wurden?

Sollten Unternehmen per Gesetz die Einwilligung betroffener Personen einholen müssen? Wenn ja, wie sollte so eine Einwilligung aussehen und in welchen Situationen wäre das notwendig?

Microsoft betont, dass der Einsatz von nicht ausgereifter Gesichtserkennung, die beispielsweise bei Frauen und dunkelhäutigen Personen sehr ungenau arbeiten, nicht zielführend sei. Das Unternehmen arbeite daran, das zu verbessern. Außerdem sollen sich Unternehmen des Silicon Valley mit der Entwicklung dieser Technik Zeit nehmen - im Gegensatz zur gängigen Arbeitsweise der schnellen Innovation. Dadurch seien Rechtsbrüche weniger wahrscheinlich. Außerdem können solche Systeme eventuell in Zukunft nicht mehr durch einfache Gesichtsbemalung ausgetrickst werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. (-42%) 25,99€
  3. (-72%) 8,50€
  4. 52,99€

schap23 16. Jul 2018

"Sollten Personen das Recht erhalten, zu wissen, welche Bilder von ihnen gesammelt und...

dummzeuch 16. Jul 2018

Eher: Ausgerechnet der Staat Denn zumindest in Deutschland, aber vermutlich weltweit sind...


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

    •  /