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Gesichtserkennung: Microsoft will das Jahr 2024 nicht zu "1984" werden lassen

Automatische Überwachungssysteme sind schlecht für Bürgerrechte: Dieser Meinung ist Microsofts Präsident Brad Smith. Regierungen sollen die Verantwortung tragen, Gesichtserkennung moralisch sinnvoll zu nutzen. Derweil verkauft Microsoft weiterhin Militärausrüstung auf Basis von Hololens.

Artikel veröffentlicht am ,
Automatische Überwachung bedarf Verantwortung, meint Microsoft.
Automatische Überwachung bedarf Verantwortung, meint Microsoft. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Microsoft scheint klar eine negative Haltung gegenüber automatisierter Gesichtserkennung zu haben. Unternehmenspräsident Brad Smith sagte in einer Rede: "Wir müssen sicherstellen, dass das Jahr 2024 nicht wie eine Seite aus dem Roman 1984 aussieht". Das IT-Magazin Wired berichtet, dass Unternehmen laut Microsoft klare Dokumentationen der Fähigkeiten ihrer Gesichtserkennungssoftware erstellen sollen, sodass Kunden und Verbraucher diese verstehen können.

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"Wir glauben, dass der einzige Weg, uns vor diesem Wettlauf in den Abgrund zu schützen, darin besteht, ein Fundament der Verantwortung zu errichten, das gesunden Marktwettbewerb ermöglicht", sagt Smith. Gleichzeitig haben Mitglieder der Aktivistengruppe AI Now ein dazu passendes Dokument (PDF) veröffentlicht, das zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Bilderkennungssoftware und automatisierter Überwachung aufruft.

Es liege an den Regierungen, die Rechte ihrer Bürger zu schützen. Allerdings seien viele nicht namentlich genannte Länder eher gewillt, "schlecht entwickelte und für ihre Aufgabe nicht gut gerüstete Algorithmen" einzusetzen. Zu AI Now gehören Mitarbeiter von Unternehmen wie Google und Microsoft.

Viele Regierungen nutzen solche Überwachungssysteme

Dass die US-amerikanische Regierung einem solchen Appell eher gleichgültig gegenübersteht, zeigen Machine-Learning-Systeme, die bereits in Polizeibehörden des Landes ausprobiert werden. Der Hersteller der Software ist Amazon mit dem Produkt Rekognition. Auch China ist ein großer Nutzer von automatisierter Überwachung. Dort hängen Kameras teils sogar in Klassenräumen.

Derweil nimmt Microsoft selbst lukrative Militärverträge an und baut Zielsysteme für US-Soldaten auf Grundlage von Hololens. Google hatte ein Projekt mit der US Air Force wegen Protesten innerhalb des Unternehmens abbrechen müssen. Letztlich geht die Moral so weit wie das Geld, das mit oder ohne sie verdient werden kann.

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TheUnichi 10. Dez 2018

Hast du da Beispiele, die nicht mit logischen Gründen nachvollziehbar sind?

plutoniumsulfat 09. Dez 2018

Wo geht es denn hier noch um militärische Verteidigung?^^

sambache 08. Dez 2018

Der Deal ist schon wieder Geschichte. Microsoft läßt seine Software von der NSA...

matzems 08. Dez 2018

Wenn man sich überlegt das US Firmen wie Apple und Google von Milliarden Menschen...

ternot 08. Dez 2018

YOLO feuert die Nukes!


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