Gesichtserkennung: Hinweise auf Face ID in Macs entdeckt
Mit einer Gesichtserkennung kann der Mac bisher nicht aufwarten. Diese Funktion bleibt iPhones und dem iPad Pro vorbehalten, doch das könnte sich bald ändern, wie 9to5Mac(öffnet im neuen Fenster) berichtet. In der Beta 3 von macOS Big Sur hat das Blog Hinweise auf eine Gesichtserkennung entdeckt.
Mit dem Namen Pearlcamera tragt sie den gleichen Codenamen wie Face ID in einer Vorversion von iOS, die mit dem iPhone X veröffentlicht wurde. Dieses Smartphone war Apples erstes Gerät mit eingebauter Gesichtserkennung. Auch Hinweise auf die Funktionen Facedetect und Biocapture sind nach 9to5Mac klare Hinweise auf ein neues biometrisches Verfahren.
Die sogenannte Truedepth-Kamera könnte künftig auch in Macs verbaut werden, vermutlich erst in mobilen Geräten. Damit würde das Anmelden am Rechner vereinfacht und sicherer werden als mit dem bisherigen Fingerabdrucksensor. Macs lassen sich auch mit der Apple Watch entsperren und natürlich ist der Login per Tastatur möglich.
Mit Face ID können wie mit Touch ID auch Transaktionen per Apple Pay im Web abgesichert werden. Auch der Zugriff auf die gespeicherten Passwörter wäre so möglich.
Ob Face ID mit den künftigen ARM-Macs zusammen ausgeliefert wird, ist nicht bekannt. Apple wird vermutlich Ende 2020 die ersten Macs mit Apple Silicon ausliefern – doch auch Intel-Macs werden weiterhin erwartet.
- Anzeige Hier geht es zum neuen Apple Macbook Pro mit M3 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.