Abo
  • Services:

Gesichtserkennung ist auf dem Vormarsch

Das FBI weist die Befürchtungen der Bürgerrechtler zurück. Das System sei nicht dafür gedacht, Personen eindeutig anhand von Fotos zu identifizieren. Vielmehr soll bei einer Anfrage lediglich eine Liste von möglichen Kandidaten ausgegeben werden, die anschließend manuell überprüft werde. Es sei deshalb unmöglich, dass ein Bürger fälschlicherweise mit einem Kriminellen verwechselt werde.

Stellenmarkt
  1. SHW Automotive GmbH, Aalen, Bad Schussenried
  2. Derby Cycle Werke GmbH, Cloppenburg

In jedem Fall zeigen die Entwicklungen, dass eine umfassende Gesichtserkennung bei den Behörden gefragt ist. Die Unterlagen liefern Indizien dafür, dass die geplanten und die vorhandenen Programme sogar noch weiter verschränkt werden könnten.

So ist für die Umsetzung des NGI mit MorphoTrust das gleiche Unternehmen beauftragt worden, das auch für die US-Straßenverkehrsbehörde die Führerscheinbilder verarbeitet und für das Außenministerium eine Datenbank mit mehr als 255 Millionen Bildern verwaltet. Sollte für alle Datenbanken der gleiche Algorithmus angewandt werden, sei es problemlos möglich, sagen die Bürgerrechtler der EFF, dass auch diese Daten künftig bei Abfragen einbegriffen würden. Die Bürger wüssten in keinem Fall, wofür ihre Bilder tatsächlich verwendet würden.

Gesichtserkennung in der Öffentlichkeit

Im kleineren Rahmen testet etwa die Polizei von San Diego bereits Gesichtserkennung: Sie fotografiert mit Tablets verdächtige Personen, um sie anschließend mit der Datenbank abzugleichen. Auch hier ist unklar, was mit den Daten passiert, sollte sich der Verdacht nicht bestätigen.

Die Datenschützer der EFF fordern nun Richtlinien für die Behörden, welche Daten in das System aufgenommen werden, wer darauf zugreifen darf und wofür sie letztlich verwendet werden. Das letzte Privacy Impact Assessment des FBI, also die Überprüfung der Auswirkungen auf die Privatsphäre der Bürger, datiere ins Jahr 2008 zurück, sagt die EFF-Anwältin Jennifer Lynch. Es könne daher nicht die Auswirkungen des NGI-Programms enthalten.

 Gesichtserkennung: FBI sammelt Millionen Fotos von Unverdächtigen
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 119,90€

violator 16. Apr 2014

Google Glass kann man einem zur Not eben vom Kopf reissen und kaputttreten, was kannst du...

honk 16. Apr 2014

werden sie schon auch machen. Aber bei FB ist doch jeder zweite nicht mit seinem echten...

atlana 16. Apr 2014

schon mal in den USA für längere Zeit gelebt? Habe das Gefühl das dem nicht so ist...


Folgen Sie uns
       


Tolino Shine 3 - Hands on

Der Shine 3 ist der neue E-Book-Reader der Tolino-Allianz. Das neue Modell bietet einen kapazitiven Touchscreen und erhält die Möglichkeit, die Farbtemperatur des Displaylichts zu verändern. Der Shine 3 ist für 120 Euro verfügbar.

Tolino Shine 3 - Hands on Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
    Campusnetze
    Das teure Versäumnis der Telekom

    Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
    Eine Analyse von Achim Sawall

    1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
    2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
    3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

      •  /