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Die Datenbank des FBI soll bis zum Jahr 2015 rund 52 Millionen Fotos zur Gesichtserkennung enthalten.
Die Datenbank des FBI soll bis zum Jahr 2015 rund 52 Millionen Fotos zur Gesichtserkennung enthalten. (Bild: Ian Waldie/Getty Images)

Gesichtserkennung ist auf dem Vormarsch

Das FBI weist die Befürchtungen der Bürgerrechtler zurück. Das System sei nicht dafür gedacht, Personen eindeutig anhand von Fotos zu identifizieren. Vielmehr soll bei einer Anfrage lediglich eine Liste von möglichen Kandidaten ausgegeben werden, die anschließend manuell überprüft werde. Es sei deshalb unmöglich, dass ein Bürger fälschlicherweise mit einem Kriminellen verwechselt werde.

In jedem Fall zeigen die Entwicklungen, dass eine umfassende Gesichtserkennung bei den Behörden gefragt ist. Die Unterlagen liefern Indizien dafür, dass die geplanten und die vorhandenen Programme sogar noch weiter verschränkt werden könnten.

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So ist für die Umsetzung des NGI mit MorphoTrust das gleiche Unternehmen beauftragt worden, das auch für die US-Straßenverkehrsbehörde die Führerscheinbilder verarbeitet und für das Außenministerium eine Datenbank mit mehr als 255 Millionen Bildern verwaltet. Sollte für alle Datenbanken der gleiche Algorithmus angewandt werden, sei es problemlos möglich, sagen die Bürgerrechtler der EFF, dass auch diese Daten künftig bei Abfragen einbegriffen würden. Die Bürger wüssten in keinem Fall, wofür ihre Bilder tatsächlich verwendet würden.

Gesichtserkennung in der Öffentlichkeit

Im kleineren Rahmen testet etwa die Polizei von San Diego bereits Gesichtserkennung: Sie fotografiert mit Tablets verdächtige Personen, um sie anschließend mit der Datenbank abzugleichen. Auch hier ist unklar, was mit den Daten passiert, sollte sich der Verdacht nicht bestätigen.

Die Datenschützer der EFF fordern nun Richtlinien für die Behörden, welche Daten in das System aufgenommen werden, wer darauf zugreifen darf und wofür sie letztlich verwendet werden. Das letzte Privacy Impact Assessment des FBI, also die Überprüfung der Auswirkungen auf die Privatsphäre der Bürger, datiere ins Jahr 2008 zurück, sagt die EFF-Anwältin Jennifer Lynch. Es könne daher nicht die Auswirkungen des NGI-Programms enthalten.

 Gesichtserkennung: FBI sammelt Millionen Fotos von Unverdächtigen

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violator 16. Apr 2014

Google Glass kann man einem zur Not eben vom Kopf reissen und kaputttreten, was kannst du...

honk 16. Apr 2014

werden sie schon auch machen. Aber bei FB ist doch jeder zweite nicht mit seinem echten...

atlana 16. Apr 2014

schon mal in den USA für längere Zeit gelebt? Habe das Gefühl das dem nicht so ist...



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