Abo
  • Services:

Gesichtserkennung: British Airways testet biometrische Systeme beim Boarding

Flugkarte und Ausweis müssen Passagiere der British Airways an einigen Flughäfen in den USA am Gate nicht mehr vorzeigen. Stattdessen scannt die Fluglinie ihre Gesichter. Die Biometrie soll die Abfertigung effizienter machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Biometrisches Gate der BA: 400 Fluggäste steigen in 22 Minuten ein
Biometrisches Gate der BA: 400 Fluggäste steigen in 22 Minuten ein (Bild: BA)

Ein Blick in die Kamera, einen kurzen Moment warten, und schon kann der Fluggast passieren: Die Fluglinie British Airways (BA) testet an mehreren Flughäfen in den USA biometrische Systeme, um die Abwicklung zu beschleunigen.

Stellenmarkt
  1. Controlware GmbH, Meerbusch bei Düsseldorf
  2. DFL Digital Sports GmbH, Köln

Mit dem Einsatz biometrischer Systeme entfällt das Vorzeigen von Bordkarte und Pass am Gate. Stattdessen schauen die Fluggäste in eine Kamera. Das Bild wird mit dem Foto im Pass, auf dem Visum oder in der Einreisedatenbank abgeglichen. Erkennt das System den Reisenden, gibt es den Durchgang zum Flugzeug frei.

Das Einsteigen geht doppelt so schnell

Mit biometrischen Systemen wollen die Fluggesellschaften die Abfertigung effizienter machen. Das Gesichtserkennungssystem der BA ist seit vergangenem November im Testeinsatz am Flughafen in Los Angeles, beim Einstieg in den Flug nach London-Heathrow. Es dauere 22 Minuten, 400 Passagiere in das Flugzeug einsteigen zu lassen. Das konventionelle Boarding nehme mehr als doppelt so lange in Anspruch, teilte die Fluglinie mit.

Nach dem laut BA erfolgreichen ersten Test wird das System an weiteren Flughäfen installiert: in Orlando im US-Bundesstaat Florida für den Flug zum Londoner Flughafen Gatwick, am John-F-Kennedy-Flughafen in New York und am Miami International Airport. Diese beiden Systeme sind für Reisende, die aus London kommen, gedacht und sollen die Ankunft in den USA vereinfachen.

Der Abgleich geschehe mit Daten, die die US-Sicherheitsbehörden ohnehin hätten. Der Vorteil gegenüber Fingerabdruckscannern sei, dass die Gesichtserkennung berührungslos sei. Da die Erkennung kooperativ und unter konsistenten Lichtverhältnissen stattfindet, dürfte die Fehlerrate gering sein.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 389€ (Vergleichspreis 488€)
  2. 99,99€ + USK-18-Versand (Die Bestellbarkeit könnte sich jederzeit ändern bzw. kurzfristig...
  3. 587,37€ für Prime-Mitglieder (Vergleichspreis 696,11€)
  4. 529€ (Bestpreis!) - Das Galaxy Tab E erhalten Sie im Rahmen der Superdeals-Aktion von Samsung.

Karmageddon 09. Mär 2018

Die Passagierabfertigung an Flughäfen hat sich in den letzten 30 Jahren eigentlich nicht...

ufo70 09. Mär 2018

Werden die biometrischen Daten nach dem Flug gelöscht? Rhetorische Frage, werden sie...


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2

In Teil 2 des Livestreams zu Shadow of the Tomb Raider finden wir lustige Grafikfehler und der Chat trinkt zu viel Bier, kann Michael aber trotzdem bei einigen Rätseln helfen.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2 Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
    Apple
    iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

    Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

    1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
    2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
    3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

    Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
    Lenovo Thinkpad T480s im Test
    Das trotzdem beste Business-Notebook

    Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
    2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
    3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

      •  /