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Crowdfunding wird reglementiert, um Missbrauch zu verhindern.
Crowdfunding wird reglementiert, um Missbrauch zu verhindern. (Bild: Crowdfunder)

Gesetz: USA legalisieren Crowdfunding

Crowdfunding wird reglementiert, um Missbrauch zu verhindern.
Crowdfunding wird reglementiert, um Missbrauch zu verhindern. (Bild: Crowdfunder)

Der US-Senat hat mit großer Mehrheit eine Gesetzesänderung verabschiedet, die "Crowdfunding" legalisiert. Das Gesetz erlaubt es, Startups von vielen Menschen mit jeweils sehr kleinen Anteilen finanzieren zu lassen.

Der sogenannte "Crowdfunding Act" (Capital Raising Online While Deterring Fraud and Unethical Non-Disclosure Act) ergänzt den vom Repräsentantenhaus bereits beschlossenen Jobs-Act (Jumpstart Our Business Startups), mit dem es Unternehmen erlaubt wird, sich Geld über Crowdfunding-Plattformen zu beschaffen, die zuvor von der US-Börsenaufsicht genehmigt wurden.

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Das Gesetz ebnet den Weg für neue Crowdfunding-Plattformen, die anders als beispielsweise Kickstarter Anteile an Unternehmen vermitteln. Die größte Kritik an den beiden Gesetzen richtet sich gegen die geringen Investmenthürden, denn Kritiker befürchten, Betrüger könnten sich dies zunutze machen. Die vom US-Senat beschlossenen Änderungen sollen genau das verhindern.

So dürfen Unternehmen per Crowdfunding maximal 1 Million US-Dollar pro Jahr einsammeln und müssen dazu zertifizierte Crowdfunding-Plattformen nutzen. Zudem regelt das Gesetz abhängig vom jeweiligen Gehalt, wie viel Geld jemand per Crowdfunding anlegen darf.

Beide Gesetze müssen noch unterschrieben werden, dennoch sind die ersten Crowdfunding-Plattformen bereits zum Start bereit. Crowdfunder hat nach eigenen Angaben bereits 986 interessierte Unternehmen und 1.050 Investoren, die gern 14,26 Millionen US-Dollar investieren würden, versammelt.

In Großbritannien konnte das Crowdfunding-Unternehmen Seedrs den Startup-Wettbewerb auf dem London Web Summit gewinnen. Via Seedrs sollen sich interessierte Investoren aus Großbritannien mit Beträgen ab 10 Pfund an Startups beteiligen können.

Plattformen wie Second Market richten sich hingegen eher an eine Klientel mit mehr Kapital. Über Second Market können Beteiligungen an nichtbörsennotierten Unternehmen gehandelt werden, darunter beispielsweise Facebook, Twitter, Dropbox, Foursquare, Square, Hulu und Spotify. Die Teilnahme steht allerdings nur akkreditierten Investoren im Sinne des US-Börsenrechts offen. Um diesen Status zu erlangen, müssen Investoren zusammen mit ihrem Ehepartner ein Vermögen von mindestens 1 Million US-Dollar und einen Verdienst von mindestens 200.000 US-Dollar in den letzten zwei Jahren nachweisen.


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brumbrum 19. Sep 2012

Hallo, die DEUTSCHE -MIKROINVEST.de ist jetzt online mit 2 Projekten und morgen soll...

delaytime0 26. Mär 2012

Wenn du nun noch einen Bezug zu kleinen Start-Ups findest, den man nachvollziehen kann...

Captain 26. Mär 2012

abhängig vom Gehalt? Nach dem Motto, nur die Reichen dürfen viel investieren. Liest sich...

1e3ste4 25. Mär 2012

Goldfischgedächtnis. Was ich gelesen hab, hab ich innerhalb von 2 Minuten wieder vergessen.

omo 23. Mär 2012

Gibt doch massenhafte Kleinanlagen z.B. in die global player, in Kapitalgesellschaften...



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