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Gescheitert: Google beendet Solardrohnenprojekt

Internetzugang durch hochfliegende Motorsegler: So wollte Google das Internet in dünnbesiedelte Regionen der Erde bringen. Nun ist das Projekt eingestellt worden. Am Ballon-Internet wird im Project Loon aber weitergearbeitet.
/ Michael Linden
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Titan Aerospace Solara 50 (Bild: Titan Aerospace)
Titan Aerospace Solara 50 Bild: Titan Aerospace

Google hat sein Solardrohnenprojekt zur Internetversorgung in abgelegenen Regionen eingestellt. Dies teilte Googles Mutterkonzern Alphabet Business Insider(öffnet im neuen Fenster) mit. Anfang 2014 hatte Google das Unternehmen Titan Aerospace übernommen, das große Flugzeuge mit Spannweiten von 50 Metern mit Solarzellen bestückt. Die Drohne wurde von Googles Forschungsabteilung X betreut und sollte aus eigener Kraft lange in großer Höhe segeln. Facebook verfolgt mit dem Solarsegler Aquila das gleiche Prinzip.

Solardrohne Solara 50 – Titan Aerospace
Solardrohne Solara 50 – Titan Aerospace (04:52)

Anfang Mai 2015 stürzte das Flugzeug Solara 50 mit einer Spannweite von 50 Metern in New Mexico kurz nach dem Start ab und wurde dadurch zerstört. Auch die Facebook-Solardrone Aquila verunglückte schon .

X verfolge jedoch weiterhin das Konzept, eine funkbasierte Internetversorgung aus großer Höhe zu realisieren. Project Loon verspreche, ökonomischer und technisch leichter zum Erfolg zu führen, sagte ein Sprecher von X der Nachrichtenagentur Bloomberg. Project Loon soll mit Ballons als schwebende WLAN-Hotspots Internet in entlegene Regionen bringen.


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