Geschäftszahlen: Sony meldet 92,2 Millionen PS5 - und hofft auf GTA 6

Sony hat im Weihnachtsquartal (Oktober bis Dezember 2025) weniger Playstation-Konsolen als im Vorjahreszeitraum abgesetzt, zugleich aber mehr verdient.
Nach Konzernangaben stieg der operative Gewinn im Gaming-Segment um 19 Prozent auf 140,8 Milliarden Yen (860 Millionen Euro) – vor allem dank höherer Softwareerlöse und günstiger Wechselkurseffekte.
Bei der Hardware zeigte sich dagegen Gegenwind: Sony verkaufte im Quartal acht Millionen PS5, das sind 16 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Insgesamt kommt die Konsole laut aktuellen Zahlen inzwischen auf rund 92,2 Millionen verkaufte Einheiten weltweit.
Gleichzeitig meldete der Konzern(öffnet im neuen Fenster) mehr Aktivität im Playstation Network. Im Dezember 2025 erreichten die monatlich aktiven Nutzer laut Sony einen Rekordwert von 132 Millionen Accounts – ein Hinweis darauf, dass die Plattform stärker genutzt wird, auch wenn der Konsolenabsatz schwächer ausfällt.
Für die kommenden Monate setzt Sony auch auf neue Impulse durch die Veröffentlichung von GTA 6. Das Actionspiel soll am 19. November 2026 erscheinen, ab Sommer wird eine Marketingkampagne erwartet – ab dann dürften der Hardwareabsatz anziehen.
Herausforderung Speicherpreis
Parallel will Sony Risiken durch teurere Speicherchips abfedern: CFO Lin Tao sagte, man habe bereits Mindestmengen gesichert und verhandle weiter mit Zulieferern.
Konzernweit fiel das Quartalsergebnis so stark aus, dass Sony seine Jahresziele anhob. Der operative Gewinn kletterte um 22 Prozent auf 515 Milliarden Yen (rund 3,15 Milliarden Euro) und lag damit über den Erwartungen.
Für das Gesamtjahr peilt Sony nun 1,54 Billionen Yen operativen Gewinn an (9,41 Milliarden Euro). Treiber waren neben Gaming vor allem Bildsensoren und das Musikgeschäft, zudem profitierte Sony vom schwachen Yen.



