Geschäftsjahr 2025: Huaweis Umsatz wächst erheblich langsamer
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Huawei Technologies hat seinen Umsatz für das Jahr 2025 nur um 2,2 Prozent auf 880,9 Milliarden Yuan (127,5 Milliarden US-Dollar) steigern können. Das gab der chinesische Technologiekonzern am 31. März 2026 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Dies bedeutet eine deutliche Verlangsamung des Wachstums im Vergleich zum Jahr 2024 mit 22,4 Prozent.
Der Nettogewinn stieg jedoch um 8,6 Prozent auf 68 Milliarden Yuan (9,83 Milliarden US-Dollar).
Der Umsatzzuwachs sei durch Stärke im Kerngeschäft mit Telco-Netzwerken und bei Endgeräten erzielt worden. Hier betrug der Zuwachs 2,6 Prozent auf 375 Milliarden Yuan (54,25 Milliarden US-Dollar). Der Umsatz im Cloud-Computing-Bereich ging dagegen um 3,5 Prozent zurück. Huawei bemüht sich weiter, seine dennoch sehr starken Geschäftszahlen besonders im Ausland möglichst wenig zu verbreiten, um keine weiteren Sanktionen und Verbote zu provozieren.
Kleine Geschichte des Überlebens der Huawei-Smartphones
Huaweis Smartphone-Geschäft erlitt durch die US-Sanktionen vor Jahren einen dramatischen Einbruch, als beginnend mit der Mate-30-Serie keine Google Mobile Services (GMS) und kein Play Store mehr genutzt werden durften. Ohne Google-Lizenz funktionieren Apps wie Google Maps, Gmail oder Youtube nicht mehr nativ.
Durch die US-Sanktionen verlor Huawei auch den Zugriff auf Technologien wie 5G-Modems und HF-Front-End-Module (Hochfrequenz-Chips). So untersagte die US-Regierung Qualcomm die Lieferung der Snapdragon-8-Serie mit 5G an Huawei. Top-Modelle wie die Huawei-P50-Serie oder das Mate 50 Pro mussten weltweit als reine 4G-Versionen ausgeliefert werden, was Huawei-Manager offen als klaren Nachteil bezeichneten. Dies hatte im Jahr 2021 zu einem Umsatzrückgang von 29 Prozent geführt.
Ab Ende 2023 gelang es Huawei zusammen mit dem chinesischen Auftragsfertiger SMIC, den Kirin 9000s Chip im 7-Nanometer-Verfahren zu produzieren. Dieser Chip enthielt ein funktionierendes 5G-Modem, das ohne US-Patente und -Komponenten auskam.
Im vergangenen Jahr verzeichnete das Unternehmen das vierte Wachstumsjahr in Folge seit dem Tiefpunkt im Jahr 2021.
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