Smartphone-Tiefpunkt überwunden
Der Umsatz der Consumer-Sparte stieg um 1,6 Prozent auf 344,5 Milliarden Yuan (49,84 Milliarden US-Dollar). Selbst wenn 5G nun technisch verfügbar ist, ist die Nachfrage im Ausland wegen der fehlenden Google-Dienste geringer. Huawei agiert hier vorsichtiger und bringt oft nur ausgewählte Smartphones wie die Pura-70- oder die neue Pura-80-Serie nach Europa.
In anderen Bereichen war das Wachstum im Geschäftsjahr 2025 explosionsartig: Die Sparte für "intelligente" Automobilausrüstung verzeichnete einen Umsatzanstieg von 72,1 Prozent auf 45 Milliarden Yuan (6,52 Milliarden US-Dollar).
Riesige Investitionen in F&E
Huawei investierte weiterhin erheblich in Forschung und Entwicklung. Die Ausgaben stiegen 2025 auf 192,3 Milliarden Yuan, was 22 Prozent des Jahresumsatzes entspricht.
In einer Stellungnahme erklärte die rotierende Vorstandsvorsitzende Meng Wanzhou, der Konzern bewege sich "in einer Zukunft voller Unsicherheiten. Unser Computing-Geschäft hat die Chancen im Bereich KI weiterhin erfolgreich genutzt" . Huawei erklärte, sein 384 Superpod, ein im vergangenen Jahr vorgestelltes KI-Computing-System, das mit Nvidias GB200 NVL 72 konkurrieren soll, habe bereits Kunden in Branchen wie Internet, Finanzen und Telekommunikation gefunden.
Seit 2021 stellte Huawei laut Jahresberichten rund 18.000 Beschäftigte ein, während es bei Nokia und Ericsson immer wieder Wellen von Massenentlassungen gab. Bei Huawei wurden etwa 5.000 Mitarbeiter im vergangenen Jahr rekrutiert, darunter 1.000 im Bereich Forschung und Entwicklung. Damit dürfte Huawei im Jahr 2025 rund 213.000 Menschen beschäftigt haben.
- Anzeige Hier geht es zur AVM Fritzbox 7590 AX bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



