Ein Wal = 200 normale Nutzer

Eine kleine Gruppe von Walen zu pflegen, bringt viel mehr Einkünfte, als Anzeigen für alle zu schalten.

  • Anteil der nicht, wenig, durchschnittlich, viel und sehr viel zahlenden Spieler (Tabelle: Evan Armstrong)
  • Was die einzelnen Usertypen einer Firma jeden Monat einbringen (Grafik: Evan Armstrong)
  • Was die Wale im Vergleich zu Werbeeinnahmen einbringen (Grafik: Evan Armstrong)
  • Was die Wale im Vergleich zu Werbeeinnahmen einbringen - bei weniger Walen (Grafik: Evan Armstrong)
  • Nutzerentwicklung bei fünfprozentigem Rückgang (Grafik: Evan Armstrong)
  • Einnahmenentwicklung bei fünfprozentigem Nutzerrückgang (Grafik: Evan Armstrong)
Was die Wale im Vergleich zu Werbeeinnahmen einbringen (Grafik: Evan Armstrong)
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Das gilt selbst dann, wenn mein Anteil an Superwalen auf 0,1 Prozent sinkt.

  • Anteil der nicht, wenig, durchschnittlich, viel und sehr viel zahlenden Spieler (Tabelle: Evan Armstrong)
  • Was die einzelnen Usertypen einer Firma jeden Monat einbringen (Grafik: Evan Armstrong)
  • Was die Wale im Vergleich zu Werbeeinnahmen einbringen (Grafik: Evan Armstrong)
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  • Nutzerentwicklung bei fünfprozentigem Rückgang (Grafik: Evan Armstrong)
  • Einnahmenentwicklung bei fünfprozentigem Nutzerrückgang (Grafik: Evan Armstrong)
Was die Wale im Vergleich zu Werbeeinnahmen einbringen - bei weniger Walen (Grafik: Evan Armstrong)

Ich hoffe, ich muss das für Sie, liebe Leser, nicht extra sagen, aber: Ein Unternehmen, das immer mehr Geld einnimmt, ist in der Regel besser dran. Das Geld wird in zusätzliches Marketing fließen, um neue Nutzer zu gewinnen, oder - was wahrscheinlicher ist - es wird in die Entwicklung neuer Funktionen fließen, die die Wale bei Laune halten und ihre Ausgaben erhöhen.

Um zu verdeutlichen, warum es wichtig ist, Wale bei Laune und im Spiel zu halten, nehmen wir einmal an, dass jeden Monat 5 Prozent aller Spieler abwandern. Die Nutzergrafik würde besorgniserregend aussehen.

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Nutzerentwicklung bei fünfprozentigem Rückgang (Grafik: Evan Armstrong)
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Wenn man sich aber die Einnahmen ansieht, erhält das Argument, dass Wale gehalten werden sollte, noch mehr Gewicht.

  • Anteil der nicht, wenig, durchschnittlich, viel und sehr viel zahlenden Spieler (Tabelle: Evan Armstrong)
  • Was die einzelnen Usertypen einer Firma jeden Monat einbringen (Grafik: Evan Armstrong)
  • Was die Wale im Vergleich zu Werbeeinnahmen einbringen (Grafik: Evan Armstrong)
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  • Nutzerentwicklung bei fünfprozentigem Rückgang (Grafik: Evan Armstrong)
  • Einnahmenentwicklung bei fünfprozentigem Nutzerrückgang (Grafik: Evan Armstrong)
Einnahmenentwicklung bei fünfprozentigem Nutzerrückgang (Grafik: Evan Armstrong)

Mit anderen Worten: Für jeden Superwal, den Sie verlieren, müssten Sie 200 nicht zahlende Nutzer hinzufügen, um die Einnahmeverluste auszugleichen.

Eine interessante Sache, mit der ich das Modell aber nicht weiter verkomplizieren wollte, ist: Wenn der Nutzerweggang so weitergeht, haben Sie nach drei Monaten mehr als 80 Prozent Ihrer Nutzer verloren. Diese Abwanderung, die ich oben modelliert habe, ist in Wirklichkeit aber ein viel schnellerer und eher stoßweise erfolgender Prozess. Dass Leute beginnen zu zahlen und das auch dauerhaft tun, ist also von Anfang an wirklich sehr wichtig.

Diese Potenzgesetz-Dynamik gilt auch, wenn man die Akquisitionskosten für Kunden (Customer Acquisition Cost, CAC) mit ihrem Lifetime Value (Customer Lifetime Value, CLV), also dem "Lebenszeitwert", vergleicht. Davon ausgehend, dass die Akquisitionskosten für alle Kohorten gleich sind (was sinnvoll ist, weil ja alle Nutzer zu Beginn nichts bezahlen) und dass alle eine Lebensdauer von drei Monaten haben, ergibt sich für nicht zahlende Nutzer ein CLV-CAC-Verhältnis von 0,3. Mit anderen Worten: Als Firma geben Sie einen Dollar aus und erhalten 30 Cent zurück. Bei den Walen beträgt das CLV-CAC-Verhältnis 75/10 = 7,5. Sie können also unmöglich einen Gewinn erzielen, wenn Sie nur die werbefinanzierten Gratiskunden anwerben.

Das gesamte Free-to-Play-Modell, von der Akquise über die Einnahmen bis hin zur Abwanderung, ist vom sogenannten Upselling für immer mehr digitale Güter abhängig. Es gibt keinen anderen sicheren Weg.

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 Ich spreche Walisch!Und so kriegen sie dich 
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Der Korrektor 26. Okt 2021 / Themenstart

Ich lese das als Sarkasmus. Der Artikel ist gespickt mit fiesen Phrasen in netter...

arno2k20 22. Okt 2021 / Themenstart

Jeder, der nicht in der Lag ist, das Angebot dem Wert nach unabhängig von *blinkblink...

Hotohori 22. Okt 2021 / Themenstart

Ja, möglichst viele zahlen, am Ende sind es aber trotzdem oft nicht mal 20%. Würden...

User_x 20. Okt 2021 / Themenstart

Es geht beim Glücksspiel nicht ums verbieten, sondern regulieren! Wie der Markt derzeit...

devzero 20. Okt 2021 / Themenstart

das Video ist super, das sollte man im Ethikunterricht in der Schule durch machen (ggf...

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