Geschäftsbericht: Infineon plant Großinvestition in neues Dresdener Werk
Infineon will in Dresden fünf Milliarden Euro investieren(öffnet im neuen Fenster) , um ein neues Werk zu eröffnen.
"Dekarbonisierung und Digitalisierung sorgen für strukturell steigenden Halbleiterbedarf. Dank seiner strategischen Ausrichtung wird Infineon überproportional von dieser Entwicklung profitieren. Diese Dynamik hat sich weiter beschleunigt, daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, uns ein noch ambitionierteres Zielgeschäftsmodell zu geben" , sagte der Vorstandsvorsitzende Jochen Hanebeck.
"Mit der geplanten Investition in ein neues Werk setzen wir unsere Strategie weiter konsequent um und verbreitern vorausschauend die Basis für unseren beschleunigten profitablen Wachstumskurs." Das Unternehmen setze auf eine "angemessene Förderung" unter dem European Chips Act.
Die Europäische Kommission brachte Anfang Februar 2022 den European Chips Act auf den Weg, der die Halbleiterfertigung in Europa konkurrenzfähiger machen soll. Der Chips Act umfasst elf Milliarden Euro aus öffentlicher Hand zuzüglich weiterer Gelder, insgesamt mindestens 43 Milliarden Euro, und fokussiert sich auf fünf spezifisch zu stärkende Bereiche.
Mit dem Werk will Infineon seine 300-mm-Fertigungskapazitäten weiter ausbauen. Die geplante Investitionssumme von fünf Milliarden Euro wäre die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte.
Das neue Werk soll bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen und im Herbst 2026 produktionsbereit sein.
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