Gerüchte: Bethesda hat angeblich Stalker-Rechte gekauft
Angeblich hat sich Bethesda Softworks(öffnet im neuen Fenster) die Rechte an Stalker gesichert – also an der postnuklearen Serie, in der Spieler beim ehemaligen Atomkraftwerk Tschernobyl um ihr Überleben kämpfen. Die Meldung über den Kauf der Lizenz stammt von einem Blogger aus der Ukraine(öffnet im neuen Fenster), der offenbar über gute Quellen verfügt und schon bisher zuverlässig über das ebenfalls ukrainische Entwicklerstudio GSC Game World berichtet hat.

Nicht ganz klar ist, in welchem Umfang Bethesda die Rechte (angeblich) gekauft hat. In der englischsprachigen Presse ist zu lesen, dass die Firma nur ein einzelnes Spiel(öffnet im neuen Fenster) machen darf. Andere Magazine schreiben, dass Bethesda das gesamte Universum von Stalker(öffnet im neuen Fenster) gehört. Es wäre zumindest nachvollziehbar, wenn Bethesda sich zur Übernahme der gesamte Rechte entschlossen hat: Die Firma musste sich nach dem Kauf der Fallout-Lizenz einen jahrelangen Rechtsstreit mit Interplay liefern – auf eine Wiederholung haben die Verantwortlichen vermutlich keine große Lust.
Das erste Stalker erschien nach mehrfachen Terminverschiebungen im März 2007 mit dem Untertitel Shadow of Chernobyl. Später gab es noch das Prequel Clear Sky und eine Fortsetzung namens Call of Pripyat. Ende 2010 hat GSC Gameworld offiziell Stalker 2 mitsamt einer gleichnamigen Fernsehserie angekündigt. Beides ist bislang nicht erschienen, GSC wurde im April 2012 aufgelöst. Bethesda will sich nicht zu den Gerüchten zu äußern.
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