Geruchssensoren: Die Apple Watch könnte eine Nase bekommen

Die Apple Watch der Zukunft könnte vor Kohlenmonoxid und anderen umweltschädlichen Gasen, aber auch einem zu hohen Insulinspiegel warnen. Möglich machen sollen das laut einem Patentantrag winzige Sensoren und künstliche Intelligenz.

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Erkennt in Zukunft vielleicht Gerüche.
Erkennt in Zukunft vielleicht Gerüche. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apple beschreibt in einem Patentantrag ein System, das Gerüche und Gase analysieren und so klein gebaut werden kann, dass es in einer Apple Watch oder einem iPhone Platz findet. Die Sensoren auf Halbleiterbasis sollten unterschiedliche Substanzen in der Umgebungsluft erkennen, die Messwerte sollten dann mit Hilfe künstlicher Intelligenz analysiert werden, heißt es in der Patentschrift, die das US-Patent- und Markenamt veröffentlichte.

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Die Uhr oder das iPhone könnten den Nutzer vor schädlichen Umwelteinflüssen wie einer zu hohen Kohlenmonoxidbelastung oder zu hohen Stickstoffwerten warnen. Solche Sensoren gibt es bereits, nicht aber in Verbindung mit Smartphones. Futuristischer wirkt Apples Idee, auch die Schweißabsonderungen des Nutzers zu erkennen und daraus den Insulinspiegel zu bestimmen. Das gelingt bisher in der Praxis noch nicht.

Derzeit kann die Apple Watch 4 Schritte zählen, den Puls messen und ein EKG anfertigen. In der nächsten Generation soll sie auch den Schlaf des Nutzers erfassen. Laut einem Bericht von Bloomberg testet Apple die Schlaftracking-Funktion bereits.

Apples Patentantrag 20190101501 wurde 2018 in den USA eingereicht und vervollständigt einen früheren Antrag, der ein Jahr älter ist. Wie immer gilt: Patentanträge lassen häufig keine sichere Aussage darüber zu, ob das beschriebene Gerät oder eine Funktion tatsächlich entwickelt wird und in den Handel kommt. Bei einer Vielzahl von Patenten geht es schlicht darum, der Konkurrenz einen bestimmten Lösungsansatz zu verwehren.

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