German Datacenter Association: Betreiber von Rechenzentren gründen Lobbygruppe

Die Betreiber von Rechenzentren aller Art wollen eine gemeinsame Organisation aufbauen. Bitkom, Eco-Verband und VIRZ schafften nur Verkaufsveranstaltungen der Anbieter von Rechenzentrumsausrüstung, kritisiert der Initiator.

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Bald besser organisiert: Rechenzentrum
Bald besser organisiert: Rechenzentrum (Bild: German Datacenter Association)

Die Betreiber und Inhaber von Rechenzentren in Deutschland haben begonnen, ihre eigene Lobbyorganisation zu gründen. Ein Gründungstreffen der German Datacenter Association fand am 10. August 2017 in Frankfurt am Main statt. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet, sind rund 30 Firmen, Rechenzentrumsbetreiber wie E-Shelter, Equinix und Interxion, die Deutsche Lufthansa sowie mittelständische Betreiber und Berater der Einladung gefolgt.

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Initiator ist der ICT-Facilities-Berater Harry Schnabel, der beim Branchenverband Bitkom Leiter des Arbeitskreises Betriebssichere Rechenzentren war. Schnabel sagte dem Magazin Datacenter-Insider, dass deutsche Rechenzentrumsbetreiber sich weder im Bitkom noch im Eco-Verband oder im Verband innovatives Rechenzentrum (VIRZ) richtig aufgehoben fühlen könnten. Deren Events seien nur noch "bloße Verkaufsveranstaltungen" der Anbieter von Rechenzentrumsausrüstung.

Fachkräftemangel beseitigen

Laut Gründungsaufruf will die German Datacenter Association die Investitionsattraktivität deutscher Standorte steigern, ein High Level Networking in der Branche schaffen, die Sichtbarkeit der Branche erhöhen, den Fachkräftemangel beseitigen und Standards mitbestimmen und fördern.

Zur Teilnahme aufgefordert sind Betreiber von Hosting-, Colocation- und Cloud-Rechenzentren, Anbieter von Rechenzentren in Industrie, Handel und Dienstleistung und Betreiber von Rechenzentren für öffentliche Einrichtungen.

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