Abo
  • Services:
Anzeige
Kim Dotcom im Januar 2013 auf seinem gemieteten Anwesen
Kim Dotcom im Januar 2013 auf seinem gemieteten Anwesen (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Gericht: Kim Dotcom erhält Helikopterverbot

Kim Dotcom im Januar 2013 auf seinem gemieteten Anwesen
Kim Dotcom im Januar 2013 auf seinem gemieteten Anwesen (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Kim Dotcom muss sich täglich bei der Polizei melden und darf keine weiten Reisen mehr antreten. Drei der Anwälte der Megaupload-Betreiber legen ihr Mandat nieder.

Anzeige

Kim Dotcom muss sich täglich bei der Polizei melden und seine Reisefreiheit wurde stark eingeschränkt. Das berichtet Radio New Zealand News unter Berufung auf eine Entscheidung von Richter Nevin Dawson. Dotcom ist es verboten, einen Helikopter zu benutzen und Schiffsreisen zu unternehmen. Er darf sich außerdem nicht weiter als 80 Kilometer von seinem Wohnsitz entfernen.

Zudem dürfen Paul Davison und Simpson Grierson, zwei der neuseeländischen Anwälte von Dotcom, ihr Mandat niederlegen, entschied Dawson. Auch Fletcher Pilditch, der Finn Batato, einen der Megaupload-Betreiber, vertritt, scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Prozess aus. Die Gründe dafür seien persönlicher Natur und wurden nicht bekanntgegeben, so das Gericht.

Die Anhörung für die Auslieferung von Dotcom und vier Mitbeschuldigte wurde auf Juni 2015 vertagt, damit sich neue Anwälte in den Fall einarbeiten können. Dotcoms Anwalt in den USA, Ira Rothken, erklärte, dass die Situation kompliziert sei, weil sich neue Anwälte durch Aktenmaterial arbeiten müssten, das ungefähr 100 Meter lang sei.

Wegen des Vorwurfs schwerer Urheberrechtsverletzungen war Megaupload auf Betreiben des US-Justizministeriums Anfang 2012 geschlossen worden. Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden verhaftet, seine Villa durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt. Dotcom ist weiterhin auf Kaution frei, sein Vermögen wurde eingefroren und später teilweise freigegeben. Dem 40-Jährigen droht im Falle einer Abschiebung in die USA eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche.

Bei Twitter äußerte sich Dotcom ungewohnt niedergeschlagen. Das vergangene Jahr sei eine "totale Katastrophe" gewesen. Er habe viele Schläge hinnehmen müssen, werde aber daran nicht zerbrechen, sondern für seine Kinder weiter "durch diese Hölle gehen".


eye home zur Startseite
Komischer_Phreak 02. Dez 2014

Ja, das ist schon sehr, sehr lange üblich. Viele Buchsparten lassen sich bspw. bei ebay...

Komischer_Phreak 02. Dez 2014

In Deutschland: Ja. In anderen Ländern: Kommt darauf an. In Italien kann eine Tat in...

LCO 18. Nov 2014

Touché :D



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  3. Ratbacher GmbH, Ludwigshafen
  4. Dataport, Hamburg, Altenholz bei Kiel


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Frontrow

    Halskette als Kamera zum Dauerfilmen

  2. Streetscooter Work XL

    Deutsche Post stellt Elektro-Lkw mit 200 km Reichweite vor

  3. Interview auf Youtube

    Merkel verteidigt Ziel von 1 Million Elektroautos bis 2020

  4. Ransomware

    Not-Petya-Angriff kostet Maersk 200 Millionen US-Dollar

  5. Spielebranche

    Mikrotransaktionen boomen zulasten der Kaufspiele

  6. Autonomes Fahren

    Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel

  7. Auto

    Toyota will Fahrzeugsäulen unsichtbar machen

  8. Amazon Channels

    Prime-Kunden erhalten Fußball-Bundesliga für 5 Euro im Monat

  9. Dex-Bytecode

    Google zeigt Vorschau auf neuen Android-Compiler

  10. Prozessor

    Intels Ice Lake wird in 10+ nm gefertigt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Game of Thrones: Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
Game of Thrones
Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
  1. HBO Nächste Episode von Game of Thrones geleakt
  2. Hack Game-of-Thrones-Skript von HBO geleakt
  3. Game of Thrones "Der Winter ist da und hat leider unsere Server eingefroren"

Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

Sysadmin Day 2017: Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte
Sysadmin Day 2017
Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte

  1. Re: 200 km umgerechnet = maximal 2h fahrt mit 100Kmh

    Azzuro | 08:07

  2. Re: 8 Milliarden Diesel-Subventionen pro Jahr

    AllDayPiano | 08:05

  3. Re: 200km ist aber für ein Paket Fahrer ja nun...

    snadir | 08:04

  4. Re: [OT] functionalclam: "This page offers no...

    FreiGeistler | 08:03

  5. Re: Apple-Fehler

    user0345 | 08:02


  1. 07:40

  2. 07:21

  3. 16:57

  4. 16:25

  5. 16:15

  6. 15:32

  7. 15:30

  8. 15:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel