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Gericht: Entscheidung über Haft für Dotcom kommende Woche

Die Anhörung, bei der ein neuseeländisches Gericht entscheiden wird, ob Kim Dotcom wieder ins Gefängnis muss, geht kommende Woche weiter. Dabei wird behandelt, ob Dotcom gegen seine Auflagen verstoßen hat.
/ Achim Sawall
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Kim Dotcom bei der Anhörung (Bild: Getty Images AsiaPac/Fiona Goodall)
Kim Dotcom bei der Anhörung Bild: Getty Images AsiaPac/Fiona Goodall

Kim Dotcom erfährt in der kommenden Woche, ob er in Neuseeland wieder ins Gefängnis muss. Ein Richter des Auckland District Court ist bei der Anhörung am 28. November 2014 nicht zu einer Entscheidung gekommen und hat sie erneut vertagt, wie der New Zealand Herald(öffnet im neuen Fenster) und Radio New Zealand News(öffnet im neuen Fenster) berichten. Das Gericht setzt die Anhörung am kommenden Montag fort.

Heute ist die Frage behandelt worden, ob Dotcom gegen die Auflagen verstoßen hat, indem seine Frau versuchte, einen 2010er Rolls-Royce Phantom zu verkaufen. Crown Prosecutor Christine Gordons Behauptung, Dotcom habe davon gewusst, bestritt dieser. Zudem habe Dotcom direkt mit einem früheren Megaupload-Mitarbeiter im Ausland in Kontakt gestanden, was ihm untersagt war.

Von seiner Frau Mona Dotcom sei er getrennt, sie wohnten aber weiter in der Dotcom Mansion in Coatesville zusammen mit den gemeinsamen fünf Kindern, sagte er. Die bei Twitter vermeldete Trennung könnte auch ein Trick sein, um einen Teil des Vermögens in Sicherheit zu bringen.

Zuvor hatte Dotcom in einem Interview erklärt , ihm sei das Geld ausgegangen. "Ich habe zehn Millionen US-Dollar für meine Verteidigung ausgegeben." Dotcoms vor einem Jahr neu gegründetes Unternehmen, der Sharehoster Mega, habe einen künftigen Börsenwert von 210 Millionen US-Dollar. Die Firma gehöre jedoch Mona Dotcom und den Kindern. Er selbst habe angeblich keine Anteile mehr und besitze keine einzige Aktie.

Im April 2014 verklagten die sechs Hollywood-Studios 20th Century Fox, Disney, Paramount, Universal, Columbia Pictures und Warner Bros. im US-Bundesstaat Virginia die ehemaligen Betreiber von Megaupload auf Schadensersatz und zwangen Dotcom, sein Vermögen offenzulegen.

Wegen des Vorwurfs schwerer Urheberrechtsverletzungen war Megaupload auf Betreiben des US-Justizministeriums Anfang 2012 geschlossen worden. Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden verhaftet, seine Villa durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt.


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