Abo
  • Services:
Anzeige
Facebook und Google geben ihre Satellitenambitionen auf.
Facebook und Google geben ihre Satellitenambitionen auf. (Bild: Nasa/Public Domain)

Geplatzte Träume: Google und Facebook geben Satelliten-Internet auf

Facebook und Google geben ihre Satellitenambitionen auf.
Facebook und Google geben ihre Satellitenambitionen auf. (Bild: Nasa/Public Domain)

Sowohl Google als auch Facebook haben ihre ambitionierten Pläne für eigene Internet-Satelliten aufgegeben, weil die Vorhaben schlicht zu teuer sind. Doch es gibt ja noch Virgin Galactic und Elon Musks SpaceX, die ebenfalls hoch hinaus wollen.

Anzeige

Facebook hat nach einem Bericht von The Information den Plan aufgegeben, eine Milliarde US-Dollar für den Bau und den Start eines Satelliten auszugeben, der Kontinente mit Internetdiensten versorgen kann. The Information hat die Bestätigung von zwei Personen erhalten, die mit dem Projekt vertraut sind.

Facebook ist nicht etwa allein mit dieser Entscheidung. Google will auch keine großen Investitionen in ein eigenes, satellitengestütztes Internet machen, berichtet die Website. Vorher gab es Pläne, mit kleinen Satelliten eine Netzverbindung für entlegene Regionen zu schaffen. Das wollten die Unternehmen nicht aus reinem Enthusiasmus, sondern aus knallharten geschäftlichen Überlegungen heraus tun, um mehr Kunden für ihre Angebote zu gewinnen. Doch die Kosten scheinen einfach zu hoch zu sein und in keinem Verhältnis zu möglichen Einnahmen zu stehen, so The Information.

Facebook will künftig lieber Kapazitäten von bestehenden Satellitenverbindungen mieten oder mit anderen Projekten sein Ziel erreichen. Facebook wollte sogar einen eigenen Satelliten bauen. Diese Pläne wurden nun aufgegeben. Angeblich wollte Facebook vor kurzem noch ins Satelliten-Startup von Greg Wyler investieren, dessen Projekt Oneweb Hunderte von Satelliten ins All transportieren wolle. Beteiligt an dem Unternehmen sind Qualcomm und Richard Bransons Virgin Group.

Google hatte kürzlich erst eine Milliarde US-Dollar in Elon Musks SpaceX investiert. Das Unternehmen will Raketen zur Beförderung der Satelliten und wohl auch die Erdtrabanten selbst bauen. SpaceX teilte später mit, dass die Investition und das Satelliten-Internet-Projekt nichts miteinander zu tun haben.

Googles Drohnen-Experiment für die Internetversorgung weiter Flächen läuft zwar weiter, hat aber einen herben Dämpfer erlitten. Das riesige Forschungsflugzeug stürzte während eines Testflugs ab.

Nach Angaben von The Information hätte einer von Facebooks Satelliten 500 Millionen US-Dollar gekostet. Die Technik besitzt zudem eine hohe Latenz, so dass der Nutzen bei vielen Anwendungen auf der Strecke bleibt.

Google verfolgt auch Pläne, einen Internetzugang mit hochfliegenden Ballons zu realisieren. Googles Project Loon, das auf eine Internetversorgung von abgelegenen Regionen mit ungelenkten Wetterballons setzt, wird eifrig weiterverfolgt.


eye home zur Startseite
Ach 09. Jun 2015

Geringere Latenz wäre ein fast unschlagbares Verkaufsargument.

Baron Münchhausen. 09. Jun 2015

Meiner Meinung nach nicht, nein.

crmsnrzl 09. Jun 2015

4. beinhaltet bereits 5.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG, verschiedene Einsatzorte (Home-Office)
  2. TUI InfoTec GmbH, Hannover
  3. Zentrum Bayern Familie und Soziales, München, Bayreuth
  4. ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr


Anzeige
Top-Angebote
  1. (50% Rabatt!)
  2. 219,00€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Gear VR 66,00€, Gear S3 277,00€)

Folgen Sie uns
       


  1. Quantenalgorithmen

    "Morgen könnte ein Physiker die Quantenmechanik widerlegen"

  2. Astra

    ZDF bleibt bis zum Jahr 2020 per Satellit in SD verfügbar

  3. Kubic

    Opensuse startet Projekt für Container-Plattform

  4. Frühstart

    Kabelnetzbetreiber findet keine Modems für Docsis 3.1

  5. Displayweek 2017

    Die Display-Welt wird rund und durchsichtig

  6. Autonomes Fahren

    Neues Verfahren beschleunigt Tests für autonome Autos

  7. Künstliche Intelligenz

    Alpha Go geht in Rente

  8. Security

    Telekom-Chef vergleicht Cyberangriffe mit Landminen

  9. Anga

    Kabelnetzbetreiber wollen schnelle Analogabschaltung

  10. Asus

    Das Zenbook Flip S ist 10,9 mm flach



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Matebook X und E im Hands on: Huawei kann auch Notebooks
Matebook X und E im Hands on
Huawei kann auch Notebooks
  1. Matebook X Huawei stellt erstes Notebook vor
  2. Trotz eigener Geräte Huawei-Chef sieht keinen Sinn in Smartwatches
  3. Huawei Matebook Erste Infos zu kommenden Huawei-Notebooks aufgetaucht

Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten
  3. Onlinebanking Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

  1. Re: Künstliche Intelligenz

    Linkk | 15:31

  2. Re: Das Legen wird aber teurer sein. Auch das...

    oxybenzol | 15:30

  3. Hoffentlich gehen die alle insolvent!

    WalterWhite | 15:26

  4. Re: Geht einfacher.

    Der Held vom... | 15:26

  5. Irgendwie unstimmig

    Ovaron | 15:25


  1. 14:21

  2. 13:56

  3. 12:54

  4. 12:41

  5. 11:58

  6. 11:25

  7. 10:51

  8. 10:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel