Geplante Obsoleszenz: Tablets lassen sich kaum reparieren

Tablets lassen sich meist nicht öffnen, ohne dass dabei etwas kaputtgeht. Das ergab ein Test des Fraunhofer-Instituts von 21 Tablets. Bei Geräten, bei denen das Display gut austauschbar ist, ist die Batterie meistens schlecht zugänglich und umgekehrt.

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Geplante Obsoleszenz: Tablets lassen sich kaum reparieren
(Bild: Fraunhofer)

Eine Reparatur ist bei der Mehrzahl der Tablets auf dem Markt kaum möglich, ohne Teile des Geräts zu beschädigen. Dies ergab ein Projekt des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration, das 21 Tablets demontiert und auf ihre Recycling- und Reparaturfreundlichkeit getestet hat. Die Studie steht im engen Zusammenhang mit der Debatte um geplante Obsoleszenz.

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"Meistens ist es nicht offensichtlich, wie ein Gerät am geeignetsten geöffnet werden kann. Dies erhöht die Gefahr unbeabsichtigter Schäden bei der Reparatur. In vereinzelten Fällen haben Hersteller aber ausführliche Serviceanleitungen ins Internet gestellt, die eine Reparatur deutlich vereinfachen", heißt es von dem Institut. Bei manchen Geräten ist das Touchpanel untrennbar mit dem LCD-Display verklebt. Bei einem Bruch des Frontglases muss die ganze Displayeinheit ausgetauscht werden, bei anderen Geräten ist der bloße Austausch des Touchpanels möglich. Verklebte Bauteile ermöglichen aber eine besonders flache Bauform.

Zu den untersuchten Geräten gehören das Apple iPad Mini, das Samsung Galaxy Tab 2, das Asus Google Nexus 7, das Lenovo Ideatab A2107A, das Kindle Fire HD, das Huawei Media Pad 7, das Apple iPad 4, das Samsung Galaxy Note 10.1, das Acer Iconia A510, das Asus Transformer TF300TG, das Asus Memo Pad Smart ME301T, das Samsung Google Nexus 10 GT‐P8110 und das Acer Iconia W700.

Karsten Schischke vom Fraunhofer-Institut sagte Golem.de, dass die Ergebnisse nicht für die einzelnen Geräte ausgewiesen würden. "Wir führen die Geräte mit Klarnamen nur in einer Liste auf, da es nicht unsere Absicht war, einzelne Geräte miteinander zu vergleichen, sondern nur aufzuzeigen, welche Designunterschiede generell feststellbar sind." Ein Ranking im Sinne von "iPad ist besser als Nexus" sei mit dem Projekt nicht geplant gewesen, weil das immer von der Prioritätensetzung beim Gerätedesign abhänge. Bei Geräten, bei denen das Display gut austauschbar ist, sei die Batterie meistens schlecht zugänglich und umgekehrt.

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Für das Recycling ist es wichtig, den Akku schnell entnehmen zu können. Dies ist jedoch meist nicht möglich. Unter den geprüften Tablets befand sich lediglich ein Gerät für den Businessbereich, das den Wechsel des Akkus erlaubte. Der Austausch kann auch für den privaten Nutzer relevant sein.

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Anonymer Nutzer 20. Sep 2013

Naja, eigentlich geht es um Umweltverträglichkeit. Geräte bei denen wegen eines kleinen...

Hu5eL 20. Sep 2013

Deine Begründung ist sehr gut dargelegt. Ich stimme dir zu. <-- damit es wirklich jeder...

Zwangsangemeldet 20. Sep 2013

Achso, ich vergaß natürlich, alle im vorherigen Posting erwähnten Notebooks sind...

Peter Brülls 20. Sep 2013

Ach je, Dell. Bei so vielen beliebt. Bei mir auf der schwarzen Liste, seit sie mir in...



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