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Psychologische Obsoleszenz bei Smartphones

Bei Smartphones zeige eine Untersuchung der Stiftung Warentest, dass 68 Prozent das Geräte innerhalb von drei Jahren wechseln, weil sie ein noch besseres Smartphone wollen (40 Prozent) oder durch den Vertrag regelmäßig ein neues bekommen (28 Prozent). Dies wird in der Studie als psychologische Obsoleszenz bezeichnet. Nur 9 Prozent tauschen das Gerät wegen eines Akkudefekts oder schwacher Akkuleistung aus.

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Eine gezielte kurze Produktlebensdauer, die die Hersteller mittels eingebauter Mängel erzeugen - die geplante Obsoleszenz -, habe die Studie laut Umweltbundesamt nicht nachweisen können. "Vielmehr kalkulieren Hersteller mit einer bestimmten Produktlebensdauer, die sich auch nach Zielgruppen, Einsatzbereichen und Produktzyklen richtet. Im Bereich der Fernsehgeräte beispielsweise werden von den Verbraucherinnen und Verbrauchern innerhalb eines Jahres neue Entwicklungen erwartet. Dieser kurze Innovationszyklus kann zulasten der Qualität gehen - so werden manche Geräte nur noch auf bekannte Schwachstellen und nicht mehr umfassend getestet. Auf diese Weise lässt sich die Testzeit von mehreren Monaten auf wenige Wochen reduzieren", erklärte das Umweltbundesamt.

Konkrete Beispiele für geplante Obsoleszenz

Holger Krumme, Technikchef beim Bensheimer Testhaus HTV, hatte dagegen im Juni 2013 konkrete Beispiele für geplante Obsoleszenz in der Elektronik genannt. HTV vergibt für langlebige Modelle ein Gütesiegel.

"Wir haben eine Vielzahl von Beispielen für Produkte, die unserer Meinung nach eingebaute Sollbruchstellen enthalten: Besonders auffällig ist zum Beispiel die Verwendung besonders hitzeempfindlicher Bauteile in direkter Nähe zu Hitzequellen. Bei einer Vielzahl der unterschiedlichsten Bildschirme oder LCD-Fernseher befinden sich Elektrolytkondensatoren unmittelbar neben Leistungsbauteilen, die über 100° C warm werden", sagte Krumme. Die Betriebsdauer der Kondensatoren betrage dann nur noch wenige Tausend Stunden. "Nach zwei bis drei Jahren fallen diese aus, mit dem Resultat, dass der gesamte Bildschirm aufgrund zu hoher Reparaturkosten auf den Müll wandert."

Die starke Alterung von Kondensatoren bei hoher Temperatur wird seiner Ansicht nach auch gezielt bei Computerplatinen renommierter Hersteller angewandt, bei denen sich diese Bauteile genau im Heißluftstrom der Prozessorkühlung befinden.

 Geplante Obsoleszenz: Gerätehersteller sollen Lebensdauer von Geräten angeben
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DrWatson 21. Feb 2016

Das sind wohl die gleichen Forschungsabeteilungen, die auch Verpackungen so...

R.Jakob 17. Feb 2016

diese Forderung ist im vergleich zu anderen Industriezweigen völlig überzogen! Wenn die...

cpt.dirk 16. Feb 2016

Immer diese Pseudoargumentationen. Zufällig weiß ich, wie Reparaturservice funktioniert...

plutoniumsulfat 16. Feb 2016

Und desto weniger kann überhaupt kaputt gehen.

Ben Stan 16. Feb 2016

Stimmt, 200.000 km ist nicht viel, im Vergleich zu manch einem Taxi. Ja so sind sie die...


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