Geplante Kürzungen: Pixar soll in Zukunft weniger Inhalte produzieren

Nicht nur Techfirmen wie Amazon und Meta sind in diesem Jahr weiter auf Sparkurs , sondern auch Medienkonzerne wie Disney. Jüngsten Berichten zufolge steht den Mitarbeitern des Animationsstudios in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 ein umfassender Stellenabbau bevor.
Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) berichtete vergangene Woche, dass Disney plane, bis zu 20 Prozent des Pixar-Personals zu streichen. Von den aktuell 1.300 Beschäftigten würden so noch rund 1.000 verbleiben.
Das Branchenmagazin Variety(öffnet im neuen Fenster) bestätigte diesen Bericht. Allerdings soll das Ausmaß der Entlassungen Pixar nicht ganz so schwer treffen wie zuvor gemeldet. Mit einer Umsetzung sei in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen.
Entlassungen seien bereits 2023 im Gespräch gewesen, konkrete Diskussionen über einen Stellenabbau bei dem mehrfach Oscar-prämierten Animationsstudio würden aber jetzt erst beginnen, so Variety. Pixar soll die Arbeit in der Produktion befindliche Projekte wie Alles steht Kopf 2 abschließen, bevor mit dem Stellenabbau auch eine Reduzierung der Contentproduktion einhergehen soll.
Streaming macht weiterhin Verlust
Disney baute im Jahr 2023 mehr als 7.000 Arbeitsplätze ab . In seinem letzten Jahresbericht(öffnet im neuen Fenster) rechnete Disney damit, dass das Streaminggeschäft im letzten Quartal dieses Jahres profitabel werden könnte. Zuletzt verbuchte Disney+ im vierten Quartal 2023 noch einen Verlust von 420 Millionen US-Dollar.
Bei Entlassungen im vergangenen Jahr waren auch 75 Angestellte von Pixar(öffnet im neuen Fenster) betroffen, darunter der Regisseur des Toy-Story-Spin-offs Lightyear. Lightyear soll in der Produktion 200 Millionen US-Dollar gekostet und bis zu seiner Veröffentlichung auf Disney+ nur eineinhalb Monate später 213 Millionen US-Dollar an den Kinokassen eingespielt haben.



